Regenstauf
18.02.2026 - 13:13 Uhr

18-Jähriger aus Regenstauf wird Opfer von "Sextortion" und verliert Geld

Das Übersenden von Intimfotos ist einem 18-Jährigen aus Regenstauf zum Verhängnis geworden. Ein Unbekannter drohte mit der Veröffentlichung und presste dem jungen Mann so mehrmals Geld ab. Die Kripo ermittelt – und warnt eindringlich.

Ein junger Mann aus Regenstauf wurde Opfer von "Sextortion". Er fiel auf einen Betrüger, vermutlich aus den USA, herein, sendete diesem intime Aufnahmen – und wurde anschließend erpresst. Symbolbild: Marcus Brandt/dpa
Ein junger Mann aus Regenstauf wurde Opfer von "Sextortion". Er fiel auf einen Betrüger, vermutlich aus den USA, herein, sendete diesem intime Aufnahmen – und wurde anschließend erpresst.

Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen "Erpressung auf sexueller Grundlage", im allgemeinen Sprachgebrauch unter "Sextortion" bekannt. Opfer einer solchen Betrugsmasche ist ein 18-Jähriger aus Regenstauf geworden, heißt es in einem Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Der junge Mann habe vergangene Woche Anzeige bei der Inspektion Regenstauf erstattet. Ein bislang unbekannter Täter hatte den 18-Jährigen über eine soziale Plattform kontaktiert, später habe sich die Konversation auf das Mobiltelefon des Geschädigten verlagert. Dabei nutzte der Täter eine Telefonnummer mit amerikanischer Landesvorwahl.

Im Verlauf der Kommunikation übersandte der 18-Jährige intime Bilder an den Täter, der daraufhin mit der Veröffentlichung der Aufnahmen drohte, sollte der junge Mann nicht zahlen. Aus Angst vor der Veröffentlichung überwies der Regenstaufer mehrfach Geldbeträge, die sich schlussendlich auf über 1000 Euro summierten. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Täter zu identifizieren.

Zugleich warnt die Polizei nachdrücklich vor der Betrugsmasche „Sextortion“. Hierbei verschaffen sich Betrüger über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste intime Aufnahmen ihrer Chatpartner und setzen diese anschließend mit der Androhung einer Veröffentlichung unter Druck, um Geldforderungen durchzusetzen. Es wird empfohlen, keine intimen Inhalte an unbekannte Personen zu übermitteln und bei entsprechenden Vorfällen umgehend die Polizei zu verständigen. Weitere Informationen und Warnhinweise gibt es unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sextortion/.

Erstellt auf Grundlage von Polizeiinformationen und KI-Auswertung.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.