12.09.2018 - 18:16 Uhr
RegenstaufDeutschland & Welt

Granaten in Regenstauf: Sprengkommando rückt an

Ein Passant hat in Regenstauf im Regen einen "undefinierbaren Gegenstand" gefunden. Die Polizei hat einen Uferweg gesperrt und das Sprengkommando in Nürnberg verständigt.

Die Polizei hat einen Uferweg in Regenstauf gesperrt.
von Alexander AuerProfil

Ein Passant hat laut Polizei im Regen in Regenstauf an einer Bahnbrücke zwei rostige Gegenstände gefunden. Der Passant rief die Polizei, weil er vermutete, es könnte sich um Waffen des Zweiten Weltkriegs handeln. Die Polizei, die mit einem Boot der Feuerwehr Regenstauf die beiden Gegenstände begutachtete, alarmierte das Sprengkommando aus Nürnberg.

Gegen 17.45 Uhr trafen die Spezialisten ein. Sie konnten schnell Entwarnung geben. Es handelte sich zwar um zwei Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg, allerdings waren die laut den Spezialisten in einem nicht mehr detonationsfähigen Zustand. Die beiden Spezialisten des Sprengkommandos, Christian Scheibinger und Tobias Oelsner, konnten die Granaten sicher zur endgültigen Vernichtungen bergen und abtransportieren. Die Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr Regenstauf so wieder Polizei aus Regenstauf und Regensburg rückten nach rund zwei Stunden wieder ab.

Die Spezialisten des Sprengkommandos wollen auch in diesem Fall wieder explizit darauf hinweisen, solche Gegenstände niemals in die Hand zu nehmen, oder gar mit Werkzeug daran herum zu hantieren. Der Passant handelte vollkommen richtig mit der Alarmierung der Polizei. "Bei solchen Funden ist eine mögliche Detonation bei unsachgemäßer Handhabung nie ausgeschlossen", heißt es im Polizeibericht.

Zwei Mitarbeiter des Sprengkommandos inspizieren die Granaten.

Die gefundenen Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg seien in einem nicht mehr detonationsfähigen Zustand.

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