Regensburg
03.11.2026 - 08:15 Uhr

Schaeffler baut Tausende weitere Jobs ab – auch Regensburg betroffen

Schaeffler streicht europaweit 3460 Stellen, rund 2660 davon in Deutschland. Auch am Standort Regensburg sind Anpassungen geplant. Wie viele Arbeitsplätze dort betroffen sind, ist noch offen.

Blick auf die Zentrale des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler in Mittelfranken. Schaeffler streicht europaweit 3460 Stellen, rund 2660 davon in Deutschland. Bild: Pia Bayer/dpa
Blick auf die Zentrale des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler in Mittelfranken. Schaeffler streicht europaweit 3460 Stellen, rund 2660 davon in Deutschland.

Von Nina Ware mit Informationen der dpa

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler plant einen weiteren Stellenabbau. Europaweit sollen 3460 Arbeitsplätze wegfallen, davon rund 2660 in Deutschland. Auch der Standort Regensburg ist von den geplanten Maßnahmen betroffen. Dort sind Kapazitäts- und Strukturanpassungen vorgesehen. Wie sich diese konkret auswirken, ist bislang nicht bekannt.

Insgesamt sollen vier Standorte in Deutschland geschlossen werden. Betroffen sind die Werke in Dortmund, Morbach, Berlin und Schwalbach. Zudem will Schaeffler die Aktivitäten im Werkzeugbau in Höchstadt einstellen. In Erlangen und Schweinfurt sind Anpassungen im Sondermaschinenbau geplant. Weitere Veränderungen sind unter anderem in Herzogenaurach, Bühl, Höchstadt und Nürnberg vorgesehen.

Mit dem Programm reagiert das Unternehmen auf die anhaltend schwierige Lage im europäischen Automobilgeschäft. Ziel ist es, Überkapazitäten abzubauen, Personalkosten zu senken und die Organisation zu vereinfachen. Rund die Hälfte der geplanten Stellenstreichungen entfällt auf die Produktion, 30 Prozent auf Forschung und Entwicklung und 20 Prozent auf weitere Unternehmensbereiche.

Die Maßnahmen sollen überwiegend 2027 und 2028 umgesetzt werden. Schaeffler kündigte an, den Stellenabbau möglichst sozialverträglich und im Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen zu gestalten. Bis 2030 sollen durch das Programm jährlich rund 300 Millionen Euro eingespart werden.

© dpa-infocom, dpa:261103-930-935154/1

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Regensburg05.11.2024
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