Denzil Meyricks neuer Krimi mit Frank Grasby, „Der Tote im Kutter“, glänzt durch seinen Sprachwitz und Humor. Weihnachten steht vor der Tür, für Inspector Grasby von der Kripo in York eine schauderhafte Vorstellung. Denn damit kommt die Notwendigkeit, mit seinem Vater zu feiern. Sehr gelegen kommt da ein Mord in Uthley Bay, einem kleinen Ort an der Küste, wo ein Fischer mit einem Damenstrumpf erwürgt wurde.
Mit seinem Vorgesetzten, Superintendent Arthur Juggers, nimmt Frank die Ermittlungen auf. Dann geschieht ein weiterer Mord mit einem Strumpf als Tatwaffe und obendrein werden Hunderte Damenstrümpfe an den Strand gespült. Zu allem Überfluss taucht auch noch Franks Vater samt Freundin auf und die Situation gerät langsam außer Kontrolle.
Die Handlung gerät aber fast zur Nebensache. Allein schon die skurrilen Reibereien der beiden Polizisten sorgen für genug Irrsinn. Dazu reichlich schräge Vögel vor Ort und Vater Grasby als Reverend, dem nichts Weltliches fremd ist. Der Roman ist einfach nur köstlich und macht Spaß von der ersten bis zur letzten Seite.
© dpa-infocom, dpa:261102-930-930145/1













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