26.07.2018 - 10:23 Uhr
SchwandorfDeutschland & Welt

Held im Ameisenkostüm

Marvel kann nicht nur großes Kino, sondern auch kleines - insektenkleines. Mit "Ant-Man and the Wasp" spielen ein Ameisenmann und eine Wespenfrau die tragenden Rollen. Das funktioniert. Wie schon Teil eins, kommt der Marvel-Film gut an.

Scott Lang als Paul Rudd in einer Szene des Films "Ant-Man and the Wasp".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Ant-Man and the Wasp": Es gibt kleinere und größere Superhelden. Stärkere und schwächere. Einen so winzigen Helden wie den Ant-Man aber, der zuweilen kaum größer ist als ein kleines Insekt, den hatte das Kino lange nicht erlebt. 2015 wurde der Ameisenmann von Regisseur Peyton Reed in sein erstes Abenteuer geschickt. Nun darf sich Scott Lang - so heißt die Hauptfigur im eigentlichen Leben und wenn sie grad mal nicht im Ameisenkostüm steckt - erneut im Kino bewähren. Wieder ist es Paul Rudd ("Trauzeuge gesucht!"), der den Insektenmann mimt. An seiner Seite spielen Darsteller wie Michael Douglas, Laurence

Fishburne, Evangeline Lilly und einige mehr. Die Regie des Marvel-Films stammt erneut von Peyton Reed.

(Regie: Peyton Reed - Mit Michael Douglas, Paul Rudd undLaurence Fishburne - 118 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Ant-Man and the Wasp"

"Hotel Artemis": Im Los Angeles des Jahres 2028 dreht ein Konzern den Menschen das Wasser ab und auf den Straßen kommt es zu Unruhen. Im "Hotel Artemis" gibt es aber ganz andere Probleme: Eine stets nur «Schwester» genannte Frau (Jodie Foster in ihrem ersten Film seit fünf Jahren) führt mit harter Hand ein Undercover-Krankenhaus für Kriminelle. Sie behandelt diejenigen, die kaum in ein normales Hospital gehen könnten. Auftragskiller, Kleinkriminelle und gewöhnliche Bankräuber. Doch in einer einzigen Nacht eskaliert die Lage.

(Regie: Drew Pearce - Mit Jodie Foster, Sterling K. Brown, Jeff Goldblum und Jenny Slate - 94 Minuten - frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "Hotel Artemis"

"Catch Me!": Fünf erwachsene Freunde spielen seit der Grundschulzeit immer im Mai einen Monat lang Fangen und haben dabei ihre Taktiken längst raffiniert ausgeklügelt. Sie überraschen einander auf Beerdigungen und im Kreißsaal, verkleiden sich als Putzmann im Büro des anderen oder versuchen, die Hochzeit von Mitspieler Jerry (Jeremy Renner, "Tödliches Kommando") zu sprengen. Er ist für die anderen vier die härteste Nuss, denn in über dreißig Jahren ist es ihnen nicht gelungen, ihn auch nur einmal zu fangen. Die Actionkomödie mit Jon Hamm ("Mad Men") und Jake Johnson ("New Girl") basiert auf der wahren Geschichte einer US-Freundesclique.

(Regie: Jeff Tomsic - Mit Jeremy Renner, Jon Hamm, Ed Helms, Jake Johnson und Isla Fisher - 101 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Catch Me!"

"Papillon": 1973 lockte das Drama "Papillon" die Menschen in Scharen in die Kinos. Steve McQueen und Dustin Hoffman sind darin als zwei Gefangene zu sehen, die aus einer berüchtigten Strafkolonie in Französisch Guayana fliehen wollen. Vorlage waren Romane von Henri Charrière, der in den Büchern eigene Erlebnisse verarbeitete. Nun kommt der Filmklassiker von Franklin J. Schaffner in einer Neuauflage ins Kino. Der Däne Michael Noer hat das Remake actionreicher als das Original inszeniert, mit dem britischen Schauspielstar Charlie Hunnam ("King Arthur: Legend of the Sword") als muskelbepacktem Papillon und Rami Malek ("Mr. Robot") als Fälscher, der zwar viel Geld ins Lager geschmuggelt hat, aber für das extreme Leben dort nicht hart genug ist. Die beiden freunden sich an und beschließen, mit Hilfe von Degas Geld ihre Flucht zu finanzieren.

(Regie: Michael Noer - Mit Charlie Hunnam, Rami Malek und Joel Basman - 132 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Papillon"

"Ein Lied in Gottes Ohr": Es geht um einen Rabbi, einen Priester und einen Imam. Was zunächst wie der Beginn eines Witzes klingt, ist in diesem Fall die schräge Grundidee des Films, der darüber hinaus ein großes, ein durchaus sensibles Thema anspricht: religiöse Toleranz. Ausgerechnet in einer Band sollen die drei Geistlichen zueinander finden. Die Idee dazu stammt von einem ziemlich verzweifelten Musik-Produzenten, der dringend mal wieder einen Hit landen muss. Dazu hat er allerdings gerade einmal sechs Monate Zeit. Doch ob er allerdings wirklich mit dieser multikonfessionellen Boygroup reüssieren kann, das erscheint mehr als fraglich.

(Regie: Fabrice Éboué - Mit Audrey Lamy, Ramzy Bedia und Fabrice Éboué - 89 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Ein Lied in Gottes Ohr"

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