26.09.2018 - 10:04 Uhr
SchwandorfDeutschland & Welt

"Die Unglaublichen" zurück im Kino

Der nächste Pixar-Hit! Die Animateure haben mit "Die Unglaublichen 2" wieder einen zauberhaften Film auf die Leinwand gebracht. Chapeau! Außerdem starten diese Woche der neue Bully- sowie der neue Terry-Gillam-Film. Ein Überblick.

Noch lacht der bärenstarke Mr. Incredible. In "Die Unglaublichen 2" hat er bei der Kindererziehung allerdings schwer mit Baby Jack Jack zu kämpfen, der ungeahnte Superheldenkräfte offenbart.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Die Unglaublichen 2": 14 Jahre nach "Die Unglaublichen" kommt die Superheldenfamilie um das dehnbare Elastigirl und den starken Mr. Incredible mit neuen Abenteuern in die Kinos zurück. Der Action-Trickfilm aus dem Hause Pixar dreht die Geschlechterrollen diesmal um: Während Elastigirl auf Mission geht, muss der Muskel-Gatte das Heim und die Kinder Violetta, Robert und Baby Jack-Jack hüten. Wie bei dem Originalfilm ist als Autor und Regisseur wieder Brad Bird an Bord. "Die Unglaublichen 2" ist eine liebevolle Hommage an die Sechzigerjahre mit dem Anstrich von Bond-Filmen und alten Superhelden-Comics. Deutsche Synchronsprecher sind unter anderen Markus Maria Profitlich, Mechthild Großmann, Emilia Schüle und Riccardo Simonetti.

(Regie: Brad Bird - im Original mit den US-Stimmen von Craig T. Nelson, Holly Hunter und Catherine Keener - 118 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Die Unglaublichen 2"

"Der Ballon": Ende der 1970er Jahre in der DDR: Günter Wetzel und Peter Strelzyk sind unzufrieden. Am liebsten würden sie in den Westen rübermachen. Und so reift ein ungewöhnlicher Plan. Mit einem Heißluftballon wollen die Männer mit ihren Frauen und Kindern über die Grenze nach Westdeutschland fliegen. Ein schwieriges Unterfangen, das die Familien das Leben kosten könnte. Der Filmemacher Michael Bully Herbig hat das lebensgefährliche Abenteuer verfilmt. Friedrich Mücke, Karoline Schuch, David Kross und Alicia von Rittberg spielen die Hauptrollen in dem Thriller, der auf einer wahren Geschichte beruht. "Der Ballon" wurde unter anderem im oberfränkischen Nordhalben, in Berlin und im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth gedreht. Der Ort wurde zu DDR-Zeiten von der streng bewachten Grenze zur Bundesrepublik Deutschland geteilt.

(Regie: Michael Bully Herbig - Mit Friedrich Mücke, Karoline Schuch und David Kross - 120 Minuten - FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Der Ballon"

"The Man Who Killed Don Quixote": Terry Gilliams Opus Magnus hat es ins Kino geschafft. Nach mehr als 25 Jahren bringt der Regisseur seinen Don Quixote auf die Leinwand. In "The Man Who Killed Don Quixote" erzählt er die Film-im-Film-Geschichte des talentierten Regisseurs Toby (Adam Driver), der vor lauter Selbstverliebtheit seine Liebe zum Film vergessen hat. Die entdeckt er wieder, als ein mysteriöser Mann ihm eine DVD mit seinem Studentenfilm über Don Quixote gibt. Toby besucht daraufhin das Dorf, mit dessen Einwohnern er den Film einst drehte - und muss feststellen, dass er mit den Dreharbeiten großes Unheil über den kleinen Ort und vor allem seinen damaligen Hauptdarsteller gebracht hat. Der (Jonathan Pryce) hält sich nämlich immer noch für den legendären Don Quixote.

(Regie: Terry Gillam - Mit Adam Driver, Jonathan Pryce und Stellan Skarsgård - 133 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "The Man Who Killed Don Quixote"

"Offenes Geheimnis": Laura lebt seit vielen Jahren in Argentinien. Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester kehrt sie zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Sohn in ihr spanisches Heimatdorf zurück. Unter den geladenen Gästen befindet sich auch Pablo, ihre einstige Liebe. Die Wiedersehensfreude ist zunächst groß. Doch während der Feier verschwindet Lauras Tochter plötzlich. Auf der Suche nach ihr kommen zahlreiche Wunden der Vergangenheit und Konflikte wieder an die Oberfläche. Mit "Offenes Geheimnis" hat Asghar Farhadi ("Nadar und Simin - Eine Trennung") seinen ersten spanischsprachigen Film gedreht. Für die Hauptrollen konnte der Iraner die Stars Penélope Cruz und Javier Bardem gewinnen.

(Regie: Asghar Farhadi - Mit Penélope Cruz, Javier Bardem und Ricardo Darín - 133 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Offenes Geheimnis"

"Alles ist gut": Janne (Aenne Schwarz) wurde vergewaltigt. Von Martin (Hans Löw), einem Mann, der auf den ersten Blick so gar nicht wie ein gewalttätiges Ekelpaket wirkt. Weil sie sich nicht eingestehen will, was passiert ist, verdrängt sie die Tat - und erzählt keinem davon. Doch die Kontrolle, die sie durch ihr Schweigern so eisern bewahren will, entgleitet ihr immer mehr. "Alles ist gut" ist ein nüchternes Drama über sexuelle Gewalt, Schuld und Verantwortung.

(Regie: Eva Trobisch, mit Aenne Schwarz und Lina Wendel - 93 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Alles ist gut"

"I Can Only Imagine": Mehr als zweieinhalb Millionen Mal wurde die Single "I Can Only Imagine" der christlichen Rockband MercyMe verkauft. Nun erzählt ein Film die Geschichte von MercyMe-Sänger Bart Millard: Bart lebt zusammen mit Vater und Mutter auf einer texanischen Farm. Nach der Rückkehr aus dem Ferien-Camp muss Bart feststellen, dass seine Mutter das gemeinsame Zuhause verlassen hat. Nun ist Bart allein mit seinem, zu Wut- und Gewaltausbrüchen neigenden Vater (gespielt von Hollywoodstar Dennis Quaid). In den USA konnte sich das, mit einem Produktionsbudget von 7 Millionen Dollar ausgestattete Drama zu einem veritablen Hit mausern, um dort bisher mehr als 83 Millionen Dollar einzuspielen.

(Regie: Andrew und Jon Erwin - Mit Dennis Quaid, Madeline Carroll und J. Michael Finley - 110 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "I Can Only Imagine"

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