Der Fahrer eines Kleintransporters war am Freitagabend, 20. März, auf der A9 in Richtung Süden unterwegs. Laut Meldung der Polizei kam der Mann mit seinem Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache circa 400 Meter vor der Anschlussstelle Naila/Selbitz nach rechts von der Fahrbahn ab. Er übersah einen österreichischen Sattelzug, der aufgrund eines technischen Defekts auf dem Standstreifen stand.
Der Fahrer des Kleintransporters fuhr nahezu ungebremst in den Anhänger der Sattelzugmaschine. Er erlitt schwere Verletzungen und war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer versorgten den Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber brachte den 56-Jährigen in ein nahegelegenes Klinikum. Der Fahrer des Sattelzuges erlitt leichte Verletzungen.
Aufgrund des Unfalls war die Fahrbahn für circa 2,5 Stunden gesperrt. Der Kleintransporter sowie der Anhänger der Sattelzugmaschine waren nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von circa 80.000 Euro.
Die umliegenden Feuerwehren und das THW stellten insgesamt circa 60 Einsatzkräfte. Zusätzlich waren zahlreiche Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz. Die Absicherung der Bergungsarbeiten und Fahrbahnreinigung übernahm die zuständige Autobahnmeisterei.
© dpa-infocom, dpa:260320-930-844888/1













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