25.02.2020 - 16:33 Uhr
SelbDeutschland & Welt

Ausgezeichneter Kalender: "Gregor Calendar Award 2020" geht an oberfränkisch-oberpfälzische Kooperation

Der Gregor Calendar Award 2020 gilt als einer der wichtigsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche. Eine gemeinsame Auszeichnung ging nun nach Oberfranken und in die Oberpfalz - zu gleichen Teilen.

Freuten sich über die besondere Auszeichnung für den Kalender: (v.l.) Alexander Feig, Antonia Feig mit Kalender und Jürgen Frischmann
von Holger Stiegler (STG)Profil

Der "Lovestylecalendar 2020" von Feigfotodesign aus Selb sowie Frischmann Druck und Medien aus Amberg wurde mit dem "Gregor Self-Publishing Award 2020" ausgezeichnet.

"Unser Kalender zählt damit zu den besten Design- und Foto-Kalendern des Jahres 2020", erzählt Alexander Feig. Der Fachjury des Graphischen Klub Stuttgart lagen insgesamt 650 Kalender-Einreichungen zur Begutachtung vor. Die Jury nominierte schließlich 48 Kalender für den diesjährigen Gregor Calendar Award. Aus der Liste der Nominierten werden in verschiedenen Kategorien die Preisträger in Gold, Silber und Bronze, sowie Award of Excellence und Self-Publisher Award ermittelt. Im Jahr 2020 erhielten nur 30 Kalender den Gregor Award. Da in der Kategorie Self-Publishing keine Gold-, Silber- oder Bronzeauszeichnungen vergeben werden, wurden aus acht Nominierungen drei gleichrangige Preisträger gekürt. Der "Lovestylecalendar" 2020 darf sich nun zur Riege der Gregor-Preisträger zählen.

Thematisch steht bei dem Kalender die puristische Foodfotografie in Schwarzweiß im Mittelpunkt. "Die Anzahl der abgebildeten Objekte entspricht der Monatszahl des jeweiligen Kalenderblattes", so Alexander Feig. Der Kalender versteht sich als eine Reminiszenz an die Fotografie der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts und eine Aufforderung zum "Neuen Sehen", zur Schärfung der Wahrnehmung. Mit Blick auf das grafische Konzept sticht heraus, dass auf Text im Kalendarium verzichtet wird, einzig die Zahlen gestalten das Blatt. Eine internationale Nutzung wird auch möglich durch Verzicht auf Feiertage im Kalendarium. Verzichtet wird auf Vierfarbdruck, gestaltet wird nur mit der Druckfarbe Schwarz und Neongelb, addiert durch vorhandenes papierweiß. "Es soll eine Reminiszenz an das Aufkommen der Neonlichtreklame in den 1920er Jahren sein", so Feig.

Für den Kalender gilt, dass die zeitaktuellen Themen der Gesellschaft fotografisch abstrahiert und chiffriert wurden: "black&white", "we are all human", "color doesn´t matter" und "healthy lifestyle". Die Jury des Wettbewerbs hat festgestellt: "Die Grafik geht eine gelungene Verbindung mit den Fotografien ein. Gesunder Lifestyle für zwölf Monate."

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