London
Update 08.09.2026 - 20:10 Uhr

Störung verursacht Chaos an Flughäfen in Großbritannien

Viele Maschinen müssen wegen einer Störung in Großbritannien vorerst am Boden bleiben. Die Auswirkungen sind auch in Deutschland zu spüren.

Unter anderem der Londoner Flughafen Heathrow war von einer Störung bei der Flugsicherung betroffen. (Archiv) Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
Unter anderem der Londoner Flughafen Heathrow war von einer Störung bei der Flugsicherung betroffen. (Archiv)

Eine technische Störung bei der Flugsicherung hat an etlichen britischen Flughäfen für Chaos gesorgt. Berichten zufolge konnten viele Maschinen nicht wie geplant starten. Betroffen waren demnach unter anderem die Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick und Stansted, aber auch die Airports in Manchester und Birmingham. Dem Flugdatenportal Flightradar24 zufolge fielen bis zum Abend mehr als 600 Flüge aus.

https://x.com/flightradar24/status/2097372088193487276

Auch an deutschen Airports machten sich die Probleme bemerkbar. Zum Beispiel wurden Flüge von Frankfurt oder Düsseldorf nach London gestrichen, wie auf den Webseiten der jeweiligen Flughäfen zu sehen war. Ähnlich sah es an Flughäfen in anderen Ländern aus, zum Beispiel in Zürich.

In München gab es Durchsagen, wonach es am Dienstag keine Flüge mehr nach London geben solle. Reisende wurden aufgefordert, sich eine Übernachtung zu buchen, wie eine dpa-Reporterin berichtete. 

Das Unternehmen Nats, das vielerorts für die Flugsicherung zuständig ist, teilte mit, es handle sich um ein Problem mit dem System zur Flugabwicklung. Am späten Nachmittag hieß es in einem Update auf der Plattform X, eine technische Lösung sei umgesetzt worden, und das Flugsystem beginne, sich wieder zu normalisieren.

© dpa-infocom, dpa:260908-930-654010/4

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.