Straubing
19.05.2026 - 09:37 Uhr

Zoll aus Furth im Wald stellt "Potenzhonig" auf A3 sicher

Zollbeamte entdecken auf der A3 bei Straubing-Bogen fünf Gläser mit "Potenzhonig", in dem ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff enthalten ist, in einem Lastwagen. Der Fahrer steht unter Verdacht des Bannbruchs.

Zollbeamte entdecken auf der A3 bei Straubing-Bogen "Potenzhonig" mit dem verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sildenafil in einem Lastwagen. Symbolbild: Julian Stratenschulte /dpa
Zollbeamte entdecken auf der A3 bei Straubing-Bogen "Potenzhonig" mit dem verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sildenafil in einem Lastwagen.

Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald haben auf der Autobahn A3 bei Straubing-Bogen insgesamt 1,15 Kilogramm "Potenzhonig" sichergestellt. Die Beamten kontrollierten einen türkischen Lastwagen. Auf die Befragung der Zollbeamten hin, gab der Fahrer an, keine anmeldepflichtigen Waren oder verbotenen Gegenstände mitzuführen. Dennoch entdeckten die Zollbeamten fünf originalverpackte Gläser „Mysem Life Honey“ mit jeweils 230 Gramm Inhalt. Diese seien laut dem Fahrer für seinen in Deutschland lebenden Bruder bestimmt gewesen.

Bei dem sichergestellten Produkt handelt es sich laut Zoll nicht um ein gewöhnliches Lebensmittel, sondern um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Das Produkt aus der Türkei enthält den verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sildenafil. Der Wirkstoff wird zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Ein Rezept konnte der Fahrer nicht vorlegen. Der "Potenzhonig" wurde sichergestellt.

Gegen den Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs (Ware verbotener Weise über die Grenze gebracht zu haben) in Verbindung mit dem Arzneimittelgesetz eingeleitet. Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen durfte der Fahrer seine Reise fortsetzen.

René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg, warnt vor vermeintlich harmlosen Lebensmitteln mit nicht deklarierten Arzneistoffen. „Hier ist besondere Vorsicht geboten. Verbraucherinnen und Verbraucher unterschätzen häufig die gesundheitlichen Risiken solcher Produkte“, informiert er. Nach Angaben des Verbraucherschutzes kann Sildenafil Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Schwindel sowie Verdauungs- und Sehstörungen hervorrufen. Besonders gefährlich sind mögliche Wechselwirkungen mit bestimmten Herzmedikamenten, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können. Weitere Informationen hierzu bietet der Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.

Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.