Erste Auswirkungen des neuerlichen Herbststurms: Wegen starker Winde ist in Freiburg der Strom ausgefallen - die Uniklinik konnte deshalb nicht mehr alle Notfälle in der Notaufnahme versorgen. Nur noch lebensbedrohliche Notfälle sollen in die Klinik kommen, wie es auf einem Instagram-Post der Klinik heißt. Andere Patienten sollen demnach auf umliegende Notaufnahmen und Notfallpraxen ausweichen.
Am Sonntagmorgen kam es in Freiburg und in der Region wegen des Unwetters zu einem großflächigen Stromausfall. Laut Polizei waren zwischenzeitlich mehrere tausend Haushalte betroffen. Die meisten Haushalte hatten demnach am Vormittag wieder Strom. Durch die starken Winde sei am Morgen ein Blechdach in ein Umspannwerk im Freiburger Stadtteil Littenweiler geflogen und habe einen Kurzschluss verursacht.
Auch anderswo in Deutschland gab es Probleme: Nach Angaben der Leitstelle Harz gab es dort seit Samstagmorgen insgesamt 28 Einsätze wegen umgestürzter Bäume und herabfallender Äste. Es kam zu Beschädigungen an Autos und einem Haus, verletzt wurde aber niemand.
In Hessen meldete die Polizei nach einer in Teilen stürmischen und regnerischen Nacht lediglich kleinere Sachschäden.
Warnung vor Sturmflut
Indes warnte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vor einer Sturmflut an der deutschen Nordseeküste. In der Nacht zum Montag werde das Hochwasser an der ostfriesischen Küste und im Elbegebiet 1,5 bis 2 Meter, im Wesergebiet etwa 1,5 Meter und an der nordfriesischen Küste 2 bis 2,5 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten. In Hamburg soll das Wasser am Pegel St. Pauli am Montagmorgen gegen 4.00 Uhr auf 2 Meter über dem mittleren Hochwasser steigen.
© dpa-infocom, dpa:261025-930-889368/2













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