Supermarktkette Real steht wohl vor dem Aus

Der Supermarkt-Riese Real ist wohl bald Geschichte. Wie das Onlineportal Chip.de berichtet sind sich die Muttergesellschaft "Metro" und der Immobilieninvestor "Redos" einig geworden. Alle Filialen sollen nach und nach verkauft werden.

Das Real Logo leuchtet an einem Supermarkt in Köln.
von Angela BuchfelderProfil

Droht den Real-Märkten in der Region das Aus? Ein Bericht der Online-Ausgabe des Münchener Merkurs legt das nahe. Unter Berufung auf das Online-Magazin Chip.de verkündet der Merkur: „Die Supermarktkette Real wird es in ihrer heutigen Form wohl nicht mehr lange geben.“ Demnach haben sich der Eigentümer Metro-Gruppe und der Immobilieninvestor Redos auf einen Deal geeinigt: Rund 180 der deutschlandweit 277 Filialen sollen verkauft werden. Laut dem „Handelsblatt“ hat Kaufland aber schon abgewunken.

Einen Teil der Niederlassungen will Metro vorerst selbst weiterführen, rund 40 sollen geschlossen werden. Wie es mit den Filialen in der Oberpfalz weiter geht, ist unklar, die Metro-Gruppe äußert sich nicht. Neben Weiden und Amberg ist Real auch in Neumarkt, Regensburg und Pentling vertreten.

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