21.05.2018 - 22:46 Uhr
Deutschland & Welt

1:3-Niederlage beim TSV Waldkirchen SV Etzenricht muss in die Relegation

Rechnen, spekulieren, hoffen und bangen - alles vergebens: Nach einer bitteren 1:3-Niederlage beim TSV Waldkirchen muss Landesligist SV Etzenricht in die Abstiegsrelegation.

Der späte Nackenschlag in der zweiten Minute der Nachspielzeit: Waldkirchens Mario Stahlberger (Zweiter von links) erzielte per Seitfallzieher den Treffer zum 2:1. Nur wenig später kassierte der SV Etzenricht sogar noch den dritten Gegentreffer. Bild: Michael Duschl
von Redaktion OnetzProfil

Waldkirchen/Etzenricht. Die Landesliga-Kicker des SV Etzenricht müssen trotz einer starken Leistung in die Relegation. Durch eine 1:3-Niederlage beim Vizemeister TSV Waldkirchen war die Hoffnung auf Schützenhilfe aus Donaustauf und Burglengenfeld vergebens. Auch der Meister SSV Jahn Regensburg II wollte oder konnte mit einem 1:5 gegen Ettmannsdorf nicht helfen.

Überragender TSV-Keeper

Etzenricht hatte sich gut auf die Heimmannschaft eingestellt und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Waldkirchener Tor auf. André Klahn hatte in der 3. und 25. Minute die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am überragenden TSV-Keeper Simon Boxleitner. Nach 33 Minuten fiel die längst fällige Gästeführung. Klahn tankte sich auf Zuspiel von Weihermüller durch und scheiterte erst wieder am Torwart, verwertete aber den Abpraller. Die Freude über die Führung währte allerdings nur zehn Minuten, ehe Karlsdorfer nach einer Ecke freistehend zum überraschenden Ausgleich einköpfte. Waldkirchen hatte bis dato lediglich einen Torschuss vorzuweisen. So ging es mit einem für die Hausherren glücklichen Remis in die Halbzeitpause. Im zweiten Abschnitt waren zunächst die Waldkirchener die auffälligere Mannschaft - allerdings ohne gefährlichen Torabschluss. Die erste richtig gute Chance hatte Weihermüller nach einer Ecke für den SVE. Aber sein Kopfball aus acht Metern war etwas zu hoch angesetzt.

In der 63. Minute konnte Etzenrichts Keeper Michael Heisig Martin Kriegs Abschluss gerade noch entschärfen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, denn beiden Teams war bewusst, dass sie gewinnen mussten. Erst scheiterte Johannes Pötzl (SVE) mit einem Kopfball, danach Waldkirchens Karlsdorfer, dessen Geschoss Heisig noch aus dem Winkel fischte.

In der Nachspielzeit

Als Etzenricht alles auf eine Karte setzte, folgte die kalte Dusche: In der Nachspielzeit kam der erst eingewechselte Strahberger aus sechs Metern frei zum Abschluss. Heisig im Etzenrichter Kasten war machtlos und konnte den glücklichen und viel umjubelten Siegtreffer der Hausherren nicht mehr verhindern. Mit diesem Wechsel hatte Heimtrainer Anton Autengruber ein glückliches Händchen bewiesen. Trotz des Nackenschlages steckte das Fuhrmann-Team nicht auf, wurde aber sofort wieder ausgekontert. Sebastian Krieg machte mit dem 3:1 den Deckel drauf, als er alleine auf Heisig zulief.

"Schade, dass wir uns mit einer wirklich ansprechenden Leistung nicht belohnt haben. Wir waren das bessere Team und haben es versäumt, unsere Chancen besser zu nutzen. Wir werden aber auch in der Relegation alles versuchen, in der Liga zu bleiben. Es ist wie es ist, und wir werden uns der Situation stellen", bilanzierte Etzenrichts enttäuschter Sportlicher Leiter Michael Hofbauer.TSV Waldkirchen: Boxleitner, Neuwirth, M. Karlsdorfer, Freund (35. Pfeil) , Moser, Krenn, J. Krieg, S. Krieg, Matth. Karlsdorfer, Hoffmann (67. Strahberger), M. Krieg

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