Wegen einer TikTok-Challenge hat ein 23-Jähriger in Würzburg eine gefährliche Menge Schmerzmittel genommen. Noch bevor Ärzte ihn behandeln konnten, sei er in einer Klinik aus seinem Zimmer verschwunden, teilte die Polizei mit. Beamte suchten daraufhin am Freitagabend mit Unterstützung des Krankenhauspersonals nach dem vermissten Patienten. Sie fanden und versorgten ihn kurze Zeit später. Ohne Behandlung hätte es dem Arzt zufolge zu lebensgefährlichen Organschäden kommen können.
Weil sich den Angaben nach Hinweise auf eine mögliche psychische Ausnahmesituation ergaben, prüft das Klinikpersonal eine psychologische Begutachtung und anschließende Unterbringung.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor lebensgefährlichen Online- und TikTok-Trends. Solche Mutproben könnten zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. Eltern sollen deshalb mit ihren Kindern ins Gespräch gehen und auf die Gefahren solcher Trends hinweisen.
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In solchen Zusammenhängen stelle ich mir auch immer die Frage: Wieso muss die Gesellschaft gemeinschaftlich für die Folgen solch individuell-narzisstischen „sozial-medialen“ Blödsinns aufkommen? Die Einsatzkräfte und das Krankenhauspersonal, was in diesem Falle durch diesen Idioten „beschäftigt“ wurde, fehlt anderswo, bei Menschen, die unverschuldet oder gar schicksalhaft in Situationen geraten, wo sie auf Hilfe angewiesen sind, die aber nicht oder zu spät kommt, weil sie wegen solchem Unsinn anderweitig gebunden sind…Wenn ich hier noch weiter schreibe, wird der Kommentar garantiert gesperrt, also möge sich jeder seinen Teil denken…
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