03.03.2021 - 15:23 Uhr
TirschenreuthDeutschland & Welt

Fassbinderhandwerk nun immaterielles Kulturerbe

Die Bewahrung des traditionelles Fassbinderhandwerks, wie es der Arbeitskreis Historisches Handwerk in Tirschenreuth betreibt, erklärte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Mittwoch zum immateriellen Kulturerbe.

Herbert Konrad, Vorsitzender des Arbeitskreis historisches Handwerk, demonstriert, wie mit historischen Werkzeugen auf traditionelle Weise eine Fassdaube bearbeitet wird.
von Lena Schulze Kontakt Profil

Das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist um zwei Einträge reicher. Aufgenommen wurden die Bewahrung des Fassbinderhandwerks in Tirschenreuth und die Verehrungspraktiken der heiligen Walburga in Eichstätt, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) am Mittwoch in München mit.

In Tirschenreuth kümmert sich der Arbeitskreis Historisches Handwerk im Oberpfalzverein um die Bewahrung und Vermittlung des Fassbinderhandwerks. Den Ausgangspunkt bildet die Ausstattung der ehemaligen Fassbinderei Mikisch in Tirschenreuth, die gesichert werden konnte und funktionstüchtig erhalten wird. Der Arbeitskreis trage vorbildlich zur Erhaltung traditioneller Handwerkstechniken bei, hieß es. Dabei werde Geschichte in einem regionalen Rahmen erfahrbar.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker sagte: "Unsere kulturellen Schätze wie Bräuche, Feste, Musik, Naturwissen und traditionelle Handwerkstechniken sind wichtiger Bestandteil unserer Heimat." Immaterielles Kulturerbe stifte Identität und stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Handwerkerscheune des Arbeitskreis historisches Handwerk ist ein externes Schaudepot des Museumsquartiers

Matzersreuth bei Tirschenreuth

 

 

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