Update 16.07.2026 - 14:41 Uhr

Erdbeben erschüttert Neuseeland – Tsunami-Warnung aufgehoben

Ein Erdbeben erfasst die Südinsel Neuseelands. Die Behörden warnen zunächst vor einem „zerstörerischen Tsunami“.

Anwohnern zufolge war das Beben nahe Te Anau sehr stark. (Symbolfoto) Bild: Jan Woitas/dpa
Anwohnern zufolge war das Beben nahe Te Anau sehr stark. (Symbolfoto)

Nach einem Erdbeben in Neuseeland hat der Zivilschutz eine zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung für Teile der Südinsel wieder aufgehoben. Die Stärke des Bebens war von neuseeländischen Behörden zunächst mit 6,3 angegeben, später jedoch auf 5,9 nach unten korrigiert worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben in rund 76 Kilometern Tiefe nahe der Kleinstadt Te Anau.

https://x.com/NZcivildefence/status/2077717670586208723

Kurz nach dem Erdstoß hatten neuseeländische Behörden an Teilen der Westküste vor möglichen Überflutungen durch einen Tsunami gewarnt und die Menschen dort aufgerufen, höher gelegenes Gelände oder das Landesinnere aufzusuchen. Später gaben sie Entwarnung. 

Was sagen Anwohner?

Die Warnungen hatten zunächst aber für Schrecken gesorgt. Auch in Gebieten, in denen das Erdbeben nicht zu spüren gewesen sei, müsse die Evakuierung sofort erfolgen, da ein zerstörerischer Tsunami möglich sei, hieß es noch zu Beginn. „Bleiben Sie nicht zu Hause, wenn Sie zur Evakuierung aufgefordert werden“, warnte der Zivilschutz noch kurz nach dem Erdstoß. 

„Das Erdbeben hat sich angehört, als würde ein Zug heranrauschen, es war sehr stark“, sagte die Anwohnerin Janet Atkinson aus dem nördlich von Te Anau gelegenen Wanaka der Deutschen Presse-Agentur. Wie viele andere Anwohner verfolge sie die Anweisungen an die Bevölkerung im Radio.

Angaben über mögliche Schäden durch das Erdbeben lagen zunächst nicht vor.

© dpa-infocom, dpa:260716-930-394184/2

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