10.06.2019 - 21:00 Uhr
Deutschland & Welt

Unwetter im Süden, Pfingstruhe in der Oberpfalz

Praktisch ein Hauptgewinn für die Oberpfalz im Gewitter-Lotto. Weil es ruhig blieb, konnten die Einsatzkräfte einen ruhigen Abend genießen. Eine richtige Niete zog dagegen der Süden Bayerns.

In Oberbayern sorgte das Unwetter auch für Sanitäter für Arbeit: Zwei leicht Verletzte gab es wegen des Hagels.
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Ein Gewitter mit Hagel ist am Montagabend über München niedergegangen. Dagegen blieb es in der Oberpfalz weitgehend ruhig. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sprach schon am frühen Abend von mehr als 300 Notrufen. Zwei Menschen seien leicht durch Hagelschlag verletzt worden. Zahlreiche Autoscheiben und Dachfenster gingen zu Bruch. Ein Sprecher sprach von Hagel in Golfballgröße - Anrufer hätten auch von Tennisballgröße gesprochen.

Einfluss hatte das Extremwetter im Süden mittelbar auch auf den Norden Bayerns. Weil verschiedene Bahnstrecken gesperrt waren, war München über den Schienenweg einige Zeit nicht zu erreichen. "Die Züge des Alex Nord wenden von Regensburg kommend in Landshut und fahren von dort nach Regensburg zurück", teilte die Länderbahn mit. In der Oberpfalz selbst blieb es eher ruhig. Vier Einsätze wegen umgestürzter Bäume im Landkreis Regensburg vermeldet das Polizeipräsidium am späten Montagabend. Noch nördlicher war es noch ruhiger: Lediglich auf der B470 bei Pressath mussten die Einsatzkräfte ran: Auch dort lag ein kleiner Baum auf der Fahrplan.

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