Update 09.08.2026 - 21:28 Uhr

Tote und Verletzte bei Angriff auf russische Stadt Belgorod

Attacke auf Belgorod: Drohnen schlagen ein, Wohnblocks brennen. Was steckt hinter den Angriffen auf den russischen Versorgungsknoten?

Die Stadt Belgorod an der Grenze zur Ukraine wird als Knotenpunkt der russischen Truppenversortung immer wieder angegriffen. (Archivbild) Bild: Uncredited/AP/dpa
Die Stadt Belgorod an der Grenze zur Ukraine wird als Knotenpunkt der russischen Truppenversortung immer wieder angegriffen. (Archivbild)

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die grenznahe russische Großstadt Belgorod sind nach neuesten Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und 27 verletzt worden. Mehrere Wohnblocks, ein Verwaltungsgebäude sowie Geschäfte seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, auf Telegram mit. Bilder in sozialen Netzwerken ließen auf mehrere Brände in der Stadt schließen, die etwa 30 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt liegt.

Angaben zu den militärischen Zielen des Angriffs gab es nicht. Belgorod ist allerdings der logistische Knotenpunkt zur Versorgung der russischen Truppen, die die ukrainische Großstadt Charkiw beschießen und im Industriegebiet Donbass angreifen. Deshalb wird Belgorod immer wieder angegriffen, was auch die Energieversorgung und andere zivile Objekte in Mitleidenschaft zieht. 

Russische Behörden meldeten außerdem ukrainische Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer.

Verletzte in ukrainischer Hafenstadt Odessa

Zugleich wurden durch russischen Raketenbeschuss auf die südukrainische Hafenstadt Odessa in der Nacht mindestens sechs Menschen verletzt, wie Stadtchef Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. In Charkiw in der Ostukraine wurden zwei Menschen getötet und mindestens 21 verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260809-930-503806/3

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