13.05.2026 - 17:16 Uhr

Versuchtes Tötungsdelikt? Mann greift Mitreisenden im Bus an

Nach einem Streit packt ein 38-Jähriger ein Messer aus und richtet es auf seinen Kontrahenten. Wie Schlimmeres verhindert werden konnte.

Ein Richter ordnete Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an. (Symbolbild) Bild: Soeren Stache/dpa
Ein Richter ordnete Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an. (Symbolbild)

In einem Fernbus auf der Autobahn 9 in Oberfranken soll ein 38-Jähriger einen Mitreisenden angegriffen haben. Dabei soll er unter anderem ein Messer gezogen haben, wie die Polizei mitteilte. 

Den Angaben nach soll der 38-Jährige einen 46-Jährigen, der im Bus von Polen nach Italien hinter ihm saß, provoziert haben, indem er mehrmals die Rücklehne seines Sitzes nach hinten stellte. Als der 46-Jährige den Tatverdächtigen darauf ansprach, soll dieser ihm ins Gesicht geschlagen und dabei leicht verletzt haben. Der Ersatzbusfahrer habe die beiden getrennt, teilte die Polizei mit. 

Mitreisender reißt Tatverdächtigem das Messer aus der Hand

In der Nähe von Himmelkron (Landkreis Kulmbach) soll dann der 38-Jährige ein Messer aus seinem Rucksack geholt und es auf den 46-Jährigen gerichtet haben. Ein 25 Jahre alter Mitreisender habe die Gefahr erkannt und dem Tatverdächtigen das Messer aus der Hand gerissen. Dabei habe er sich leichte Schnittverletzungen an der Hand zugezogen. 

Laut Polizei hielt der Bus in der Nähe von Bayreuth. Der Tatverdächtige sei festgenommen worden. Den Angaben nach war er stark alkoholisiert, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Das Messer des Mannes sei sichergestellt worden. Gegen ihn werde wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an, wie es hieß.

© dpa-infocom, dpa:260513-930-76806/1

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