Heiße Klänge aus der Karibik

Hervorragende, spielfreudige Solisten, mitreißender Latin-Groove, eine authentische Sängerin und spannungsgeladene Energie aus Kuba: Das erwartet die Besucher beim Jazz-Zirkel Konzert am 23. Februar im Bistrot Paris.

Es kann und soll zu Charanga und Salsa getanzt werden: Yina Martinez (Gesang) und ihre Mitstreiter Florian Anderl (Saxofon + Flöte), Benjamin Jung (Posaune), Carlos Chavez (Bass) Alan Tico Sandoval (Timbales) Isan Torres Castillo (Conga) und Bandleader Román Gabla (Piano) am 23. Februar im Bistrot Paris.
von Louis ReitzProfil

"Román y su Charanguita" ist eine Neugründung junger Musiker, die sich der modernen kubanischen Musik verschrieben haben. Jeder der Musiker hat bereits in anderen renommierten Latino-Formationen Erfahrungen gesammelt. Román Gabla und Benito Joven lernten sich über die bekannte Formation „Los Dos Y Compañeros“ kennen. Am Samstag, 23. Februar (20 Uhr) spielen sie beim Weidener Jazz-Zirkel in Bistrot Paris (Sebastianstraße 2). Im Interview äußern sie sich zu ihren musikalischen Beweggründen.

ONETZ: Ihr habt euch der „modernen kubanischen Musik“ verschrieben. Was macht diese Musik aus?

Román Gabla: Es kommt auf jeden Fall viel Jazz dazu. Sie ist zum Tanzen, spricht aber auch den Jazzhörer an. Sie ist nicht zu verkopft, nicht zu intellektuell, sondern eine Mischung aus allen möglichen Richtungen. „Salsa“ heißt ja nichts anderes als „Soße“, wobei alles zusammengemischt wird.

ONETZ: Wer sind die musikalischen Vorbilder? Spielt ihr nur eigene Kompositionen oder auch Standards?

Román Gabla:: Wir spielen fertige Arrangements, aber auch bekannte Stücke, die ich neu arrangiert habe in einem neuen Gewand. Natürlich spielen wir auch komplette Eigenkompositionen.

ONETZ: Der „Pianist“ Roman Gabla fungiert als Bandleader. Was bedeutet der Zusatz „Charanguita“ was ja eigentlich eine Gitarre bezeichnet?

Román Gabla: In unserem Fall ist damit eine kleine Besetzung gemeint, eine „Charanga“. Darunter versteht man einen kubanische Kapelle, die sich zum gemeinsamen Musizieren trifft. Dabei wird oft statt einer Trompete die Querflöte eingesetzt, das ist für uns ganz passend.

ONETZ: Wie habt ihr euch kennengelernt?

Román Gabla: Einige Musiker stammen aus einer Vorgängerband, einige kenne ich aus der Tanz-Szene, oder ich lernte sie über andere Musiker kennen, auch über Internet und Facebook. Man trifft sich immer wieder auch bei Sessions.

ONETZ: Mit welcher Besetzung kommt ihr nach Weiden?

Román Gabla: Wir spielen gewöhnlich als Septett, evtl. kommt noch ein zusätzlicher Sänger dazu.

ONETZ: Posaunist Benjamin Jung, in der Szene auch als „Benito Joven“ bekannt, stammt aus Vohenstrauß und lebt jetzt in Nürnberg. Wie kommt ein Oberpfälzer zur kubanischen Musik?

Benito Joven: Ich durfte vor einiger Zeit bei der Band „Los Dos y Companeros“ mitwirken. Dadurch entstand meine Leidenschaft für kubanische Musik. Dort lernte ich auch den Pianisten Roman Gabla kennen.

ONETZ: Wie sind Sie zur Musik gekommen? Welche Rolle spielt dabei der Jazz? War die Posaune ihr erstes Instrument?

Benito Joven: Ich spiele schon seit meinem 5. Lebensjahr Musik. Zuerst kam das Akkordeon, dann folgten Trompete, Bariton und Posaune. Ich wirkte in vielen Formationen wie zum Beispiel der „Kingsize Bigband“ und der Metro-Bigband mit. Durch diese Einflüsse fasste ich den Entschluss, Jazz-Posaune zu studieren und Berufsmusiker zu werden.

ONETZ: Wie könnte man eure Musik beschreiben?

Benito Joven: Tanzbar, energetisch und vor allem authentisch! Die Musik strahlt sehr viel Lebensfreude und Gefühl aus.
Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unter Telefon 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/87290, www.nt-ticket.de und Abendkasse

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.