Kommentar: Die Auserwählten gegen die Elite

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Es ist arrogant, davon auszugehen, man gehöre zu einer kleinen Gruppe "Auserwählter", die es besser wüssten als alle Wissenschaftler und Experten, findet Maria Oberleitner.

Auf einer Demonstration gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie tragen zwei Frauen Schilder mit den Aufschriften: "Wer manipuliert die Welt mit Corona?" und "Wer verdient an Corona?"
von Maria Oberleitner Kontakt Profil
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Ein Verschwörungsmythos ist eine Erzählung, die behauptet, hinter bestimmten Ereignissen stecke eine geheime Elite, die die Weltherrschaft anstrebt - und kaum jemand weiß davon. In einem Instagram-Video trifft es Autorin Sophie Passmann auf den Punkt: Es zeugt von Arroganz zu glauben, man gehöre zu einer kleinen Gruppe "Auserwählter", die es besser wüssten als alle Wissenschaftler und Experten - weltweit. Ja, es gibt reale Verschwörungen. Ja, Kritik an Maßnahmen der Bundesregierung ist in den letzten Wochen durchaus das eine oder andere mal angebracht gewesen. Aber von einer "Maulkorb-Diktatur" oder gar dem Ende der Meinungsfreiheit zu schwadronieren, ist einfach haltlos. Wir können nur dann diskutieren, wenn wir Fakten und Meinungen als solche anerkennen - und dazwischen scharf trennen.

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