Kommentar: Her mit der Maskenpflicht!

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Niesen, Husten, Ausatmen: Nicht jeder, der Coronaviren in sich trägt, bemerkt diese oder zeigt die typischen Symptome. Zum Schutz aller Mitmenschen ist das Bedecken von Mund und Nase unumgänglich, kommentiert Redakteur Fabian Leeb.

Mitarbeiterinnen in einem Supermarkt tragen Schutzmasken.
von Fabian Leeb Kontakt Profil
Kommentar

Schön ist ehrlich gesagt etwas anderes. Doch die Optik sollte beim Retten von Menschenleben nur eine untergeordnete Rolle spielen. Deshalb: Her mit der Maske! Und zwar jeder! Und zwar sofort! Zur Eindämmung der Corona-Pandemie rattern Nähmaschinen von Hobby-Bastlern derzeit auf Hochtouren. Während professionelle Schutzmasken ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten sein sollten, sind kreative Lösungen der Marke Eigenproduktion ein zusätzliches Schrittchen, um der Krise Herr zu werden.

Auch wenn es keine wissenschaftlich nachgewiesene Schutzwirkung von Gesichtsmasken für den Träger gibt, minimieren bedeckte Nasen und Münder beim Einkaufen oder beim Spazierengehen das Ansteckungsrisiko aller anderen. Wer in seinen Schal, sein Tuch oder eben seine Maske niest, hustet oder ausatmet, behält seine Viren bei sich. Nicht jeder, der Coronaviren in sich trägt, bemerkt diese oder zeigt die typischen Symptome. Vorsorgemaßnahmen und der Schutz aller Mitmenschen sollten beim Verlassen der eigenen vier Wände längst selbstverständlich sein. Die Maskenpflicht ist der nächste logische Schritt. Ein Akt der Solidarität, der niemandem wehtut.

Die Momente der vorwurfsvollen "Jetzt-dreht-er-völlig-am-Rad"-Blicke im Supermarkt sollten schleunigst der Vergangenheit angehören. Und während man so drüber nachdenkt, erscheint die lebensrettende Mund- und Nasenbedeckung auf einmal gar nicht mehr so hässlich.

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