Bei der Versammlung rückte nicht nur die Wahl der Delegierten für die Nominierungskonferenz für den Oberbürgermeisterkandidaten Jens Meyer in den Fokus. Bereits bei der Begrüßung durch Vorsitzenden Herbert Hammer war zu spüren, dass es mehr geben sollte. Mit seinem Statement "Vorwärts ist unser Ziel" zeigte seine kämpferische Rede, dass die SPD sich schon in Betriebstemperatur für die Kommunalwahl 2020 befindet.
Stadträtin und Stadtverbandsvorsitzende Sabine Zeidler forderte in einer emotionalen und mitreißenden Rede alle Genossen auf, die Nähe zu den Bürgern zu suchen. "Politik von unten zu machen" war ihr Statement und sie ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, dass ihrer Meinung nach mit Jens Meyer der beste OB-Kandidat ins Rennen geht. Das Ziel müsse sein, die stärkste Fraktion im Stadtrat zu stellen. "Halten wir zusammen" war ihr Appell.
Auch Stadtrat Gerald Bolleininger stellte die Erfolge sozialdemokratischer Kommunalpolitik in Weiden heraus. Er informierte die Runde über den aktuellen Stand des NOC, insbesondere dass alleine aufgrund handwerklicher Fehler nicht wie geplant eröffnet werden konnte. Die Planungen für das neue Industriegebiet Weiden-West IV liefen im Hintergrund weiter. Er verglich das Vorhaben mit einem Kreuzfahrtschiff. Kursänderungen würden lange dauern, aber das Ziel werde erreicht.
In der Versammlung wurde der aktuelle Armutsbericht 2018 des paritätischen Wohlfahrtsverbandes von Ronald Wesche angesprochen. Wesche führte im Detail aus, wie sich die Armut von 13,7 Millionen Menschen in Deutschland auf gesellschaftliche Gruppen verteilt und bezeichnete dies als einen politischen Skandal, der auch die Handschrift der SPD trage. Die Bundes-SPD sieht Wesche an einem Scheideweg zwischen politischer Bedeutungslosigkeit und einer programmatischen Neuorientierung, die von der Basis mitentwickelt und eingefordert werden müsse. Die SPD in Weiden sieht Wesche in der Erfüllung dessen, was erfolgreiches, sozialdemokratisches Handeln auszeichnet.
Als Delegierte vom Ortsverein Weiden-West/Vorderer Rehbühl wurden gewählt: Herbert Hammer, Sabine Zeidler, Gerald Bolleininger, Carola Idzinsky und Reiner Nachtigall.













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