Mit PSA zum Erfolg

Der Weidener Musiker Günter Hagn steuert den Sound zu einem prämiertem Videoclip bei

Gitarrist und Komponist Günter Hagn (links) sorgte bei dem prämierten Videoclip zum Thema „Persönliche Schutzausrüstung“ für den richtigen Sound.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Ein Musik-Videoclip zum Thema „Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA): Das hört sich recht kühn an und ist es auch. Der Weidener Musiker Günter Hagn („Blue Haze“) hat allerdings dazu beigetragen, dass daraus ein prämierter Beitrag bei dem alle zwei Jahre stattfindenden „kommmitmensch Film & Media Festival auf der A+A“ in Düsseldorf wurde. In der Kategorie „Mit Sicherheit Kunst“ gewann der Clip, der im Oktober 2020 auf dem weltgrößten Internationalen Filmfestival für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz „XXII World Congress on Safety & Health at Work“ in Toronto/Kanada laufen wird. Die Kulturredaktion hat sich mit Günter Hagn unterhalten.

ONETZ: „PSA – Persönliche Schutzausrüstung“ – das klingt erst einmal so gar nicht nach Blues oder Rock. Fällt einem zu diesem Thema gleich der richtige Sound ein?

Günter Hagn: Es war erstmal nicht ganz einfach für mich, die Vorgaben und Wünsche des Filmproduzenten Gerald Bäumler umzusetzen. Nachdem er die Idee hatte, das Thema PSA in einem Musik-Videoclip zu verpacken, was bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch niemand gemacht hatte, lieferte er mir einen Text, den ich musikalisch umsetzen sollte. Das Problem war, das ich jede Menge textliche Informationen zum Thema unterbringen musste. Bis die zündende musikalische Idee gekommen ist, hat es zwar ein bisschen gedauert, doch nachdem ich noch kleine Textänderungen vorgenommen hatte, reifte die Vorstellung, wie ich das Ganze in eine musikalische Form bringen und somit einen Song komponieren konnte.

ONETZ: Der Song selber ist dann ja auch ziemlich vielseitig geworden…

Ja, das Interessante daran ist auch, dass er im Grunde zwar rockig angehaucht ist, aber jede Menge verschiedener Musikstile mit eingeflossen sind. Danach habe ich die Musik in meinem Tonstudio, dem Metropol Studio, produziert und anschließend viele verschiedene Sängerinnen und Sänger die Gesangsparts einsingen lassen. Mit dem fertigen Song wurde dann der Videoclip gedreht.

ONETZ: Sie selbst sind im Video ja auch mehrmals zu sehen – als Gitarrist mit Helm und Warnweste. Bräuchte man als Gitarrist eigentlich nicht auch eine eigene PSA?

(lacht) Ich denke, im Normalfall geht es ohne PSA, außer vielleicht ein Paar Sicherheitsschuhe, falls mal der Gitarrengurt reißen sollte. Ist mir aber bisher noch nie passiert ist…

ONETZ: Produziert worden ist der Film von baeumler film+tv in Bad Alexandersbad und der BGHW (Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution) Bonn. War das Ihre erste Zusammenarbeit?

Bäumler dreht seit Jahren Imagefilme, Reportagen, Dokumentationen sowie auch Unterweisungsfilme für die Berufsgenossenschaften. Vor drei Jahren begann die Zusammenarbeit mit meiner Band „Blue Haze“. Dabei sind schon mehrere Musikvideos entstanden. Die ideale Kulisse für die Dreharbeiten war dann eine Logistik-Halle bei Witt Weiden, wo etwa 20 Darsteller zum Einsatz kamen. Mit dabei waren übrigens auch meine „Blue Haze“-Kollegen Stephanie Derdon und Andreas Doerfler.

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