Der Streik und der blanke "Bahnsinn"

Nichts geht mehr am Montagfrüh auf den Oberpfälzer Bahnhöfen. Der Streik ist wahrlich nicht das einzige Problem der Deutschen Bahn, meint Frank Werner.

Ja, wo bleibt er denn? Das große Warten auf den Zug am Montag am Amberger Bahnhof.
von Frank Werner Kontakt Profil
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Als ich nach Cham kam, war der Zug aus Furth furt: Am Montag wird der Oberpfälzer Schenkelklopfer wieder einmal bittere Wahrheit. Der Streik der Bahn erwischt die Region eiskalt. Und die Oberpfalz gehört nun wirklich nicht zu Deutschlands Top-Gebieten für Zug-Pendler.

Dabei ist die Bahnfahrt immer noch die angenehmste Art zu reisen - wenn der Zug tatsächlich fährt. Aber Verspätungen gehören zum traurigen Schienenalltag, ebenso überfüllte Abteile zu Stoßzeiten.

Gute Nachrichten von der Bahn sind rar. So ist bisher immer noch nicht geklärt, wie die Oberpfalz tatsächlich von einer Elektrifizierung profitiert, oder ob sie lediglich zu einer höheren Lärmbelastung führt. Auch der vermeintliche Coup eines direkten Anschlusses zum Münchener Flughafen mag für Regensburg ein Zeitersparnis bringen - der Rest der Oberpfalz guckt in die Röhre. Vom Aufenthalt auf modernen und barrierefreien Bahnhöfen ganz zu schweigen.

Wo also bleiben die Mutmacher der Bahn? Da ist der Streik vom Montag nur ein Teil des ganz normalen "Bahnsinns".

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