21.05.2018 - 21:02 Uhr
Deutschland & Welt

Bundesbankpräsident strebt nach EZB-Präsidentschaft Weidmann bringt sich in Stellung

Bundesbankpräsident strebt nach EZB-Präsidentschaft

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann vor der Zentrale der Bundesbank. Bild: Arne Dedert/dpa
von Agentur DPAProfil

Frankfurt/Main. Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seine Bereitschaft signalisiert, im Herbst kommenden Jahres die Nachfolge von Mario Draghi an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) anzutreten. "Ich denke, jedes Mitglied im EZB-Rat sollte den Gestaltungswillen mitbringen, auch in einer anderen Rolle an der Geldpolitik mitzuwirken", sagte Weidmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) und der französischen Zeitung "Ouest-France" auf die Frage, ob er für das Amt bereitstehe.

Weidmann ist Mitglied im EZB-Rat und gilt als Kritiker der lockeren Geldpolitik, die in Deutschland heftig umstritten ist. Er bedauere, dass die Nachfolge-Diskussion so früh begonnen habe. Als Herausforderungen für den neuen EZB-Präsidenten nannte er: "Es geht jetzt nicht mehr darum, auf die Krise zu reagieren, sondern die Geldpolitik wieder zurück in vertrauteres Terrain zu führen und die geldpolitische Strategie für die Zukunft abzustecken."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.