23.04.2020 - 13:02 Uhr
Wernberg-KöblitzDeutschland & Welt

A93 zwei Stunden gesperrt – Mercedes schleudert in Sicherungsfahrzeug

Auf der Autobahn zwischen Wernberg-Köblitz und Luhe-Wildenau ist am Donnerstagmorgen ein Mercedes-Fahrer beim Ausweichen ins Schleudern geraten und mit Wucht in eine Baustellensicherung geprallt – zum Glück nur Leichtverletzte.

Auf der Autobahn zwischen Wernberg-Köblitz und Luhe-Wildenau ist am Donnerstagmorgen ein Mercedes-Fahrer beim Ausweichen ins Schleudern geraten.
von Tobias Gräf Kontakt Profil

Am Donnerstagmorgen, 23. April, hat sich auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Wernberg-Köblitz und Luhe-Wildenau in Fahrtrichtung Hochfranken ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt.

Laut Polizeiangaben errichtete zum Unfallzeitpunkt gegen 8.30 Uhr eine Firma auf dem Standstreifen einen Geschwindigkeitstrichter, mit dem eine Baustelle abgesichert werden sollte. Noch während der Aufbaumaßnahmen befuhr ein 47-jähriger LKW-Fahrer die rechte Fahrspur. Der Fahrer des Sattelzuges erkannte das Baustellenfahrzeug am Standstreifen und wechselte auf die linke Fahrspur. Zur gleichen Zeit näherte sich von hinten auf der linken Fahrspur ein Mercedes GLE mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer des Mercedes unterschätzte seinen langen Bremsweg und wich zu hart nach rechts aus. Dabei krachte er mit seinem SUV in die Leitplanke. Anschließend prallte das Auto mit voller Wucht in das Absicherungsfahrzeug der Baustellenfirma. Nach dem Zusammenstoß mit dem Sicherungsfahrzeug schleuderte der Pkw am LKW vorbei und kam schließlich vor diesem zum Stehen. Trotz des dramatischen Unfallgeschehens wurde niemand schwer verletzt.

Der Rettungsdienst hat laut Polizeiinspektion Weiden einen Mitarbeiter der Absicherungsfirma und beide Insassen des Mercedes in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Wegen dem Unfall musste die Autobahn für zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Wernberg ab.

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