11.02.2019 - 15:54 Uhr
WindischeschenbachDeutschland & Welt

Meister der Worte

Alex Burkhard ist ein wahrer Meister der Worte. Der Wahlmünchner und studierte Skandinavist verwebt seine Geschichten mit viel hintersinnigem Humor und feiner Sprache zu einem intimen Blick auf die Welt.

Am 15. Februar gastiert erstmals der im Allgäu geborene und in München lebende Kabarettist und Poetry-Slammer Alex Burkhard auf der Kleinkunstbühne der Futura. Er wird als "wahrer Meister der Worte" hoch gelobt.
von Hans PremProfil

Der Kabarettist Alex Burkhard wird als „wahrer Meister der Worte“ hoch gelobt. Am Freitag, 15.Februar (20.30 Uhr), ist er mit seinem Programm „Man kennt das ja“ zu Gast bei der Futura. Im Interview verrät er, was er mit seinem Skandinavistikstudium tun kann.

ONETZ: Herr Burkhard, die Presse tituliert sie als „wahrer Meister der Worte, lobt ihre furiose Sprachgewalt. Woher kommt das?

Alex Burkhard: Vermutlich daher, dass die Presse gerne große Worte benutzt. Und hoffentlich ein bisschen daher, dass ich mich sprachlich ganz gut ausdrücken kann und viel Spaß daran habe, mit der Sprache zu spielen.

ONETZ: Wie kamen sie von der Poetry-Slam-Szene zum Kabarett?

Die Übergänge sind da mittlerweile sehr fließend. Die meisten Slammerinnen und Slammer, die längere Zeit dabei sind, ein gewisses Repertoire haben, wollen sich irgendwann abendfüllend probieren. Und Slam-Texte werden dann schnell zu einem literarischen Kabarett-Abend. Dass ich jetzt viel kabarettistisch arbeite und Stand Up ausprobiere hat damit zu tun, dass ich mich immer weiter entwickeln und neue Formen für mich entdecken will.

ONETZ: Inwieweit kommt ihnen ihr Talent zum Dichten in ihrem Kabarett-Programm zugute?

Es sorgt für eine gute Mischung. Wenn ich 90 Minuten nur Plaudern würde, wären die Menschen vielleicht irgendwann gelangweilt. Wenn ich immer wieder Gedichte und Spoken Word Stücke integriere, haben sie eine gute Abwechslung.

ONETZ: Immer wieder wird ihr Skandinavistikstudium angesprochen und was man damit später tun kann. Was können sie heute damit tun?

Kunst.

ONETZ: Ihr aktuelles Programm heißt „Man kennt das ja“, mit dem sie am 15. Februar auf der Kleinkunstbühne der Futura87 gastieren. Um was geht es darin?

Es geht natürlich ein bisschen um Skandinavien und die Sprache, vor allem aber darum, wie ich kleine Alltäglichkeiten wahrnehme und möglichst neu und authentisch verarbeite. Viele Situationen, von denen ich erzähle, kennen die Menschen – deshalb ja auch der Titel –, aber die Art und die Haltung, mit der ich das angehe, ist überraschend und, so hoffe ich, unterhaltsam. Das Publikum lernt außerdem coole isländische Wörter und erfährt, wie Ludwig II. einen Battlerap-Text über sich selbst gereimt hätte.

Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unter Telefon 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/87290, www.nt-ticket.de und an der Abendkasse

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