Ein 22-Jähriger fuhr heute Nacht um 22.37 Uhr mit einem Lkw auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Kurz vor der Anschlussstelle Rosenhof am Beginn der Baustelle kam der Lastwagen aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort traf das Fahrzeug auf die Betonschutzwände, die wegen der Baustelle dort aufgestellt sind. Der Lkw kam auf den Resten der Betonschutzwand zum Stehen, wo er schließlich hängen blieb. Die Ölwanne des Lkw riss bei dem Unfall auf. Insgesamt liefen 600 Liter Diesel aus. Die Betonschutzwand wurde auf einer Länge von etwa 50 Metern zerstört und Teile davon auf der Fahrbahn verteilt. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.
600 Liter Diesel ausgelaufen
Wie die Polizei mitteilt, sind etwa 400 Liter Diesel ins Erdreich gesickert, die restlichen 200 Liter konnten von der Feuerwehr abgepumpt werden. Das Landratsamt wurde über die Bodenverunreinigung informiert und veranlasst weitere Maßnahmen in eigener Zuständigkeit.
Abgesehen von der im Raum stehenden Bodenverunreinigung entstand an der Baustelle ein Schaden von 3000 Euro. Der Lastwagen wurde stark beschädigt. Eine erste Schätzung beläuft sich auf eine Schadenshöhe von 30.000 Euro.
Bergung schwierig
Vor Ort eingesetzt sind die Feuerwehr Wörth an der Donau und die zuständige Autobahnmeisterei mit Räum- und Sicherungsgerät. Zwar blieb die linke Fahrspur befahrbar, jedoch kam es durch den Unfall zu starken Stauungen in Fahrtrichtung Nürnberg, die aktuell noch anhalten. Die Bergung gestaltet sich schwierig, da der Lkw mit einem Kran von den Betonwänden gehoben werden muss. Die Beeinträchtigungen durch die Bergung dauerten bis 11.30 Uhr.


















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