Update 16.03.2026 - 12:21 Uhr

Ein ZDF/Arte-Dokumentarfilm gewinnt den Oscar

Wer den besten Dokumentarfilm des Jahres (laut Oscar-Verleihung) sehen will, kann ihn einfach in der Arte-Mediathek schauen.

Das Team von „Ein Nobody gegen Putin“ von links nach rechts: Radovan Sibrt, Alzbeta Karaskova, die Regisseure David Borenstein und Pavel Talankin sowie die dänische Produzentin Helle Faber (Made in Copenhagen). Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
Das Team von „Ein Nobody gegen Putin“ von links nach rechts: Radovan Sibrt, Alzbeta Karaskova, die Regisseure David Borenstein und Pavel Talankin sowie die dänische Produzentin Helle Faber (Made in Copenhagen).

And the Oscar goes to: „Ein Nobody gegen Putin“. In der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ hat bei den Oscars eine deutsche Koproduktion gewonnen. Der Film des in Kopenhagen lebenden US-Regisseurs David Borenstein und des russischen Videofilmers Pawel Talankin ist eine Koproduktion von Dänemarks öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalt DR, der britischen BBC sowie von ZDF und Arte. 

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Laut ZDF und Arte erzählt der Film „gleichermaßen humorvoll und niederschmetternd, wie das Leben im heutigen Russland aussieht, wie eine ganze Generation indoktriniert wird“. 

Kremlsprecher Dmitri Peskow wollte die Auszeichnung der russischen Staatsagentur Tass zufolge nicht kommentieren. Er habe den Film nicht gesehen. 

Der Film begleitet den Lehrer Talankin in seiner Heimatstadt Karabasch. Als er mit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine patriotische Veranstaltungen organisieren und dokumentieren soll, wachsen in ihm die Zweifel an Russlands politischem System.

© dpa-infocom, dpa:260316-930-821327/2

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