Ernst Klimek berichtete nach dem Besuch in Zubza den Familien der dortigen Patenkinder von seinen Erlebnissen und Eindrücken. Mit Vorträgen gelang es Rupprecht, in Eschenbach bereits zehn Patenschaften für bedürftige Schulkinder zu vermitteln. Für einen jährlichen Beitrag von 80 Euro ist deren Ausbildung in der Bon-Bosco-Schule Zubza gesichert.
Er berichtet von 700 Schülern, die in der Don-Bosco-Schule von vier Salesianern und 19 Lehrern unterrichtet werden. Mindestens 90 Prozent würden nach der 10. Klasse die Abschlussprüfung bestehen und nach zusätzlichen zwei Jahren das Abitur ablegen. Das Konvent-Zertifikat der christlichen Schule nennt Klimek ein "Gütesiegel".
Zu den Gemüsebeeten und zum Gewächshaus, aus Spenden finanziert, erwähnte Klimek, dass Gemüse und Salate aus mitgebrachten Samen aus Eschenbach prächtig gedeihen. Auch "Der Children's Park" (Spielplatz), eingerichtet von Hans Rupprecht und finanziert von seiner Gemeinde Eschenbach, sei ein Segen für die Kleinkinder.
Zum Zubza-Programm, das aus einer Schulpartnerschaft entstanden ist, gehören nach den Aussagen seines Förderers bei Besuchen stets strahlende Kinderaugen und dankbare Eltern, deren Lebensverhältnisse "in vielen Behausungen menschenunwürdig und katastrophal" sind. Dass sie von Fremden besucht und wahrgenommen werden, scheine in Zubza eine Ehre zu sein. Dazu erzählte er von einem besonderes Erlebnis: "Ein Nachbar beugt sich vor mir nieder, streicht mit den Händen über die Füße und faltet die Hände." Zum Besuch im Schulbüro schreibt er: "In einem Buch sind alle Schüler registriert, wobei unsere Patenkinder mit Vermerk ,German free' gekennzeichnet sind."
Klimek, der bei seiner Reise ins Nagaland von seiner Frau und einer angehenden Kindergärtnerin aus Herzogenaurach begleitet wurde, gesteht zum Ende seines Briefes an die Paten: "Sorglos können wir auch zu Hause nicht mehr sein. Es ist unsere Lebensaufgabe geworden, den Menschen in einer benachteiligten Welt zu helfen und sie zu unterstützen." Er äußerte sich betroffen darüber, wie viele Menschen dort hausen: Oft ist es ein Stückwerk aus Bambus, mit Lehm abgedichtet und teils mit Holz und Blechstücken überbrückt - begleitet von Wintertemperaturen nahe dem Gefrierpunkt.













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