Eschenbach
Der Kritik der CSU an den Öffnungszeiten des Freibads am Rußweiher und am fehlenden Tretboot-Angebot folgten im Stadtrat deutliche Reaktionen seitens der Freien Wähler und des Bürgermeisters.
Im Bericht über eine Informationsveranstaltung der CSU/ÜCW-Stadtratsfraktion in unserer Zeitung vom 12. Mai war nachzulesen, dass einige Zuhörer dieser Versammlung Klage über die Öffnungszeiten des Freibades und vor allem über das fehlende Tretbootangebot führten und anmerkten, dass die Verlegung einiger Tretboote vor das Hexenhäusl überfällig sei.
„Dieser Pressebericht stößt auf“, bekundete Hans Bscherer am vergangenen Mittwoch leicht erbost. Er forderte die CSU auf, „nicht nachzutarocken, was bereits erledigt ist“. Der Fraktionssprecher der Freien Wähler erinnerte daran, dass bereits seit vier Jahren auf Drängen seiner Fraktion der Verleih von Tretbooten beim Hexenhäusl stattfindet. Er forderte die CSU auf, sich „nicht mit fremden Federn zu schmücken“.
„Die Öffnungszeiten des Rußweiherbades sind seit vielen Jahren für die Zeit vom 15. Mai bis 15. September festgelegt“, erinnerte Peter Lehr. Wenn der Stadtrat es wünscht, könnten jedoch auch andere Zeiten vereinbart werden, räumte der Bürgermeister ein.
Gleichzeitig verwies er auf laufende Vorarbeiten im Badbereich zu Verbesserungen der Angebote für die Sommersaison. Mit Nachdruck stellte er den Vorwurf fehlender Tretboote beim Hexenhäusl in Frage und erinnerte Kritiker an zwei Tatbestände: „Seit Mitte April liegen zwei Tretboote zum Verleih beim Hexenhäusl, das in seinem Außenbereich mit Tretbootverleih wirbt“.
Bild: rn









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