03.04.2018 - 20:00 Uhr
EtzelwangOberpfalz

Feuerwehr Etzewang möchte im Gemeindestadel einen Aufenthaltsraum Gemütlichkeit unterm Dach

Nach oben zieht es die Feuerwehr Etzelwang. Der Gemeinderat legt ihr keine Steine in den Weg.

von Leonhard EhrasProfil

Die Feuerwehr möchte gerne das Dachgeschoss im historischen Gemeindestadel als Aufenthaltsraum nutzen. Grundsätzlich hat der Gemeinderat gegen die beantragte Nutzungsänderung nichts einzuwenden. Zu prüfen sind der Brandschutz und der Rettungsweg.

Die vier Wehren in der Gemeinde Etzelwang legten ihren Jahresbedarfsplan vor, der eine Gesamthöhe von rund 14 250 Euro erreicht. Bürgermeister Roman Berr erkannte das Bestreben, kostensparend zu arbeiten. Aus dem Gemeinderat kamen keine Einwände gegen die Liste.

Die Stellungnahme der Verwaltung zur örtlichen Rechnungsprüfung warf die Frage nach dem hohen Stromverbrauch im Freibad Etzelwang auf. Er sei einer nur kurzzeitig erreichten hohen Spitzenleistung geschuldet. Die Jahresrechnung 2016 mit 2 089 786 Euro im Verwaltungshaushalt, 1 768 197 Euro im Vermögenshaushalt, 319 744 Euro Zuführung zum Vermögenshaushalt und 87 844 Euro Zuführung zu den Rücklagen akzeptierte der Gemeinderat und erteilte dem Bürgermeister einstimmig Entlastung.

Gemeinderat Markus Wagner warnte vor Querrissen und Löchern in der Decke der Gemeindeverbindungsstraße nach Neutras, die Radfahrer in Gefahr brächten. Im Haushalt 2018 stünden keine Mittel bereit, um Abhilfe zu schaffen. Bürgermeister Roman Berr stellte in Aussicht, ab 2019 dieses Problem anzugehen.

Die vom Landkreis vorgesehene Erweiterung des Wertstoffhofes um zusätzliche Containerstellplätze soll nicht außerhalb des Dorfes erfolgen. Gemeinderat Willfried Schmidt sah in der angrenzenden Halle am jetzigen Wertstoffhof genug Platz. Gleichzeitig drängte er darauf, die asphaltierte Zufahrt zum Skilift nach Abschluss der Brückenbaumaßnahme wieder herstellen zu lassen.

Gemeinderat Günther Renner gab bekannt, dass auf eine Straßenlampe am Birkenweg verzichtet werden könne. Nach dem Stand der Planungen zur künftigen Nutzung des Schulhauses in Etzelwang erkundigte sich Gemeinderat Karl Adelmann und erfuhr, dass noch verschiedene Fragen über die Belegung offen seien. Außerdem machte er auf herabfallenden Putz am ehemaligen Gasthaus Pürner aufmerksam.

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