13.04.2018 - 20:00 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Abgeordneter Uli Grötsch besucht Senioren-Servicehaus Fuchsmühl Pfleger klagen über zu viel Schreibarbeit

Besonders im Pflegebereich fehlen Fachkräfte. Die Gründe sind vielfältig. SPD-Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch informiert sich im Senioren-Servicehaus Fuchsmühl und hört sich die Sorgen und Wünsche der Betroffenen an.

Christine Balg (Dritte von links) beschrieb Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch (Zweiter von rechts) die Details ihrer Aufgaben auf der Station. Mit im Bild Christine Riedl (Leiterin soziale Betreuung) und stellvertretende Pflegedienstleiterin Edith Urbanczyk (von links), rechts Fachbereichsleiter Andreas Neugirg. Bild: wro
von Werner RoblProfil

Regelmäßig laden soziale Einrichtungen in Bayern Gäste aus Politik, Wirtschaft, aber auch anderen Bereichen ein zur Aktion "Rollentausch", um zumindest für ein paar Stunden mitzubekommen, wo es Probleme gibt oder was verbessert werden muss. Die Gastgeber stellen nicht nur ihr Angebot vor, sondern auch die Arbeit des dort tätigen Pflegepersonals. Angefangen von der Essensausgabe bis hin zur sozialen Betreuung bekam nun MdB Uli Grötsch ein klares Bild von den Aufgaben und Leistungen des Fuchsmühler Senioren-Servicehauses. "Arbeitsbeginn" war Punkt 8 Uhr. Bis zum frühen Nachmittag schlüpfte der SPD-Bundestagsabgeordnete in die Rolle eines eifrigen und interessierten Betreuers. Nach einer Führung durch die Stockwerke des Hauses wurde der prominente Gast von Andreas Neugirg, Fachbereichsleiter für die Senioren-Servicehäuser, und den Mitarbeitern der Einrichtung willkommen geheißen.

Informationen aus erster Hand gab es für den "Praktikanten" bei einem kleinen Frühstück in der Cafeteria. Erörtert wurden beim folgenden Gespräch unter anderem die derzeit dringendsten Probleme, die den Einrichtungen und vor allem ihren Mitarbeitern auf den Nägeln brennen. Grötsch versprach, die Bitten und Anregungen mit nach Berlin zu nehmen, um sie in den entsprechenden Gremien zu diskutieren. Neugirg bat den Gast aus dem Bundestag um Unterstützung.

Angesprochen hat Neugirg auch das Thema "Ausbildung" und "Dokumentation". Die Arbeit an den Schreibtischen werde immer mehr, klagte der Vertreter der Wohn- und Pflegeeinrichtung. Man zeige aber Verständnis für die Notwendigkeit der Aufzeichnungen, meinte Andreas Neugirg, bat aber darum, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

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