Vier Feuerwehren bei Kellerbrand im Immenreuther Ortsteil Punreuth
Friteuse raucht

Rasch hatten die Feuerwehrleute den Brand im Keller des Mehrfamilienhauses im Punreuther Ortskern unter Kontrolle. Bild: mde
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Immenreuth
12.03.2018
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Punreuth . Eine in Brand geratene Friteuse sorgte am Sonntag für ein größeres Aufgebot an Einsatzkräften. Bedingt durch die starke Rauchentwicklung, mussten die Wehrleute unter Atemschutz arbeiten. Dennoch ging die Aktion relativ glimpflich aus.

Mit der Einsatzmeldung "Brand Keller - keine Personen in Gefahr" fuhren die Feuerwehren aus Punreuth, Immenreuth, Lenau und Kemnath am Sonntag gegen 11.40 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Dorfmitte nach Punreuth. Dort trafen auch der Helfer vor Ort Immenreuth und ein Rettungswagen des BRK Kemnath ein.

Den Erkenntnissen zu Folge kam es, vermutlich durch einen technischen Defekt, zum Brand einer Friteuse in einer Küche im Kellergeschoss. Die Hausbewohner bemerkten den Brand selbst, brachten sich in Sicherheit und setzten den Notruf ab. Mit einem Pulverlöscher versuchte ein Bewohner noch, den Brand zu löschen - aufgrund der Rauchentwicklung eine gefährliche Situation.

Kräfte der Punreuther Wehr gingen sofort unter Atemschutz zum Brandherd. "Mit einem kleineren Sonderlöschgerät wurde der Brand rasch abgelöscht. Es gab eine sehr starke Rauchentwicklung, jedoch kein direktes offenes Feuer", berichtete Kreisbrandmeister Florian Braunreuther, der mit dem Punreuther Kommandanten Gerhard Popp den Einsatz koordinierte.

Der Rauch breitete sich, bedingt durch die offene Bauweise des Treppenhauses, in allen Geschossen aus. Daher kamen die Drucklüfter der Wehren aus Immenreuth und Kemnath zum Einsatz. Insgesamt waren rund 50 Aktive der vier Feuerwehren und des Rettungsdienstes sowie eine Streife der Kemnather Polizei vor Ort. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.
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