19.02.2018 - 20:00 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Kastl blickte auf vergangenes Jahr zurück Fast 200 Prozent mehr Anwärter

Die Feuerwehr Kastl erfreut sich steigender Beliebtheit. In der Generalversammlung berichtet Vorsitzender Rudi Schinner von einem Plus bei den Mitgliedern. Noch mehr freuen sich die Brandschützer aber über die Zahlen beim Nachwuchs.

von Holger Stiegler (STG)Profil

Jugendwart Dominik Kugler sprach hier von einem "saumäßigen Zuwachs". Aktuell gebe es elf Feuerwehranwärter, davon zwei Mädchen. Vor einem Jahr zählte seine Truppe noch lediglich vier Jugendliche. Mit einer Mannschaft waren sie beim Jugendleistungsmarsch in Löschwitz vertreten, auch am Jugendwissenstest nahmen sie teil. Abgelegt haben zwei Anwärter die Bayerische Jugendflamme Stufe 1 sowie vier Anwärter die Stufe 2. Auch das Bayerische Jugendleistungsabzeichen absolvierten sie vier Mal. Neu ausgerüstet hat die Wehr den Nachwuchs mit wind- und wetterfesten Parkas.

Vorsitzender Rudi Schinner beleuchtete im Jahresbericht verschiedene Fest- und Geburtstagsbesuche in und rund um Kastl sowie die Sitzungen der Vorstandes. Insgesamt standen sieben Verwaltungsratssitzungen im Kalender. Die Zahl der Mitglieder gab der Redner mit derzeit 271 an, 7 mehr als 2017.

Zahlreiche Übungen

Kommandant Ludwig Kugler kann auf 32 Aktive zurückgreifen. Über das Jahr verteilt fanden 19 Übungen - vom Besuch der Atemschutzübungsstrecke in Neuhaus über Türöffnungs-, Maschinisten- und Digitalfunk- bis hin zu Übungen mit der Wärmebildkamera - statt. Auch seien verschiedene Lehrgänge (unter anderem Atemschutz) besucht und Leistungsabzeichen wie Hilfeleistungseinsatz mit der Pressather Wehr abgelegt worden. Teilgenommen haben die Floriansjünger zudem am Kastler Schausonntag.

30 Einsätze

Zu Einsätzen sei die Wehr 30 Mal ausgerückt. Hier beichtete der Kommandant vom Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes sowie eines Zimmers, drei Verkehrsunfällen, vier Ölspurbeseitigungen, sechs Baumbeseitigungen sowie Absicherungen kirchlicher und weltlicher Feste.

Bestätigt worden seien bei der Wahl er als Kommandant sowie Matthias Schinner als sein Stellvertreter, erklärte Kugler. Die Atemschutzträger seien mit neuen Schutzanzügen ausgestattet worden. Zum Johannisfeuer im Jahr 2018 führte der Redner aus, dass das Material hierfür nicht mehr angeliefert werden könne, sondern von der Feuerwehr besorgt werde.

Bürgermeister Josef Etterer bescheinigte der Feuerwehr eine sehr aktive Arbeit zum Wohl der gesamten Kommune. Hier bringe sie sich auch intensiv ins gesellschaftliche Leben ein. Die Finanzmittel für die baulichen Veränderungen am Feuerwehrhaus habe die Gemeinde gerne zur Verfügung gestellt. Durch Eigenleistung hätten die Mitglieder der Gemeinde viel Geld gespart.

Kreisbrandmeister Alois Schindler sprach von einer schlagkräftigen Truppe in Kastl. Die Arbeit klappe hervorragend. 30 Einsätze seien für eine Wehr von der Größe Kastls eine hohe Anzahl. Umso wichtiger sei eine fundierte Ausbildung, die hier gewährleistet sei. Deutlich werde dadurch auch, dass die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges die richtige Entscheidung gewesen sei.

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