Amberg-Sulzbach. Unzählige Märchen, Legenden und Geschichten ranken sich um Mühlen: Der Deutsche Mühlentag, diesmal am Pfingstmontag, 21. Mai, lädt dazu ein, sich auf ihre Spuren zu begeben. Im Landkreis bieten die Oedmühle und die Getreidemühle des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern in Theuern besondere Programme.
Als historischer Eckpunkt des Nürnberger Landes ist die Oedmühle bereits im Paul-Pfinzing-Atlas von 1559 verzeichnet. Hier wird am Montag von 11 bis 18 Uhr das Mühlenfest mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Jede Stunde gibt es Führungen durch die fünfgeschossige Kunstmühle mit vier Walzenstühlen, Trieur und stehendem Plansichter (eine Besonderheit) aus der Nürnberger Mühlenbauanstalt Johann Wolfgang Arold. Zum Programm gehören eine Mühlenrallye für Kinder und traditionelles Kunsthandwerk - bei gutem Wetter mit Vorführungen von Korbflechter, Papierverarbeitung, Eisenbieger und Klöpplerin. Spezialiäten wie hausgemachte Kuchen und Küchle sowie Blütenstraußschorle werden serviert.
Auch die Getreidemühle des Museums in Theuern bietet am Montag Führungen (Eintritt zwei Euro/Erwachsene und ein Euro/Kinder): Eine Müllerin erzählt um 14 und 15.30 Uhr Spannendes über die Mühle und deren Bewohner. Früher galt sie als unheimlicher Ort, von Geheimnissen umgeben. Tatsächlich waren Mühlen eine der wichtigsten Entwicklungen in unserer Kulturgeschichte - was heute aber kaum noch wahrgenommen wird.













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