Wechsel an der Spitze des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung
Stefan Neppl ist neuer Geschäftsführer

Stefan Neppl. Bild: Hirsch

Schwandorf. Der Zweckverband (ZRF) für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung koordiniert im Jahr rund 60 000 Einsätze in den Landkreisen Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie der kreisfreien Stadt Amberg. An der Spitze des Verbandes gibt es nun einen Wechsel. Stefan Neppl (38) ist seit 1. Februar neuer Geschäftsführer des ZRS.

Der ausgebildete Notfallsanitäter war zuletzt in einem Verband der Luftrettung beschäftigt. Unter 25 Bewerbern erhielt er den Zuschlag. Neppl löst Andreas Dommer ab, der als Sicherheitsleiter an den Flughafen Nürnberg gewechselt ist.

Der richtige Mann

Der neue Geschäftsleiter stellte sich im Landratsamt Schwandorf den Vertretern der Rettungsdienste vor. Er hat an der Universität Krems in Österreich ein Masterstudium im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt Rettungsdienst absolviert und ein Qualitätsmanagement im Flugdienst durchlaufen.

Der Vorsitzende des Zweckverbandes, Amberg Oberbürgermeister Michael Cerny, und seine beiden Stellvertreter, die Landräte Thomas Ebeling (Schwandorf) und Richard Reisinger (Amberg-Sulzbach), sehen in Stefan Neppl den richtigen Mann zur Leitung der ZRF-Geschäftsstelle Amberg mit 54 Mitarbeitern. Neu ist auch dessen Stellvertreterin, die Verwaltungsfachangestellte Katja Richthammer, die sich um Haushaltsfragen kümmert. Die Jahresrechnung 2016 betrug im Verwaltungshaushalt 3,3 Millionen und im Vermögenshaushalt 447 000 Euro. Diese Eckdaten gab stellvertretender Vorsitzender Richard Reisinger den im Zweckverband organisierten Vertretern der Rettungsdienste, Ämter und Verbände zur Kenntnis. Mit der Prüfung des Haushaltes 2017 wurde der Landkreis Amberg-Sulzbach betraut.

Ärztlicher Leiter geht

Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Amberg, Dr. Torsten Birkholz, scheidet zum 31. März aus. Die Position wird neu ausgeschrieben. Der ZRF ist zuständig für die Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg und hat im Jahr 60 000 Einsätze zu koordinieren. In der ILS Amberg sitzen rund um die Uhr fünf geschulte Mitarbeiter, nehmen die Anrufe entgegen und koordinieren die Einsätze.

Notruf-ProblemeDer Leiter der Integrierten Leitstelle Amberg, Armin Buchwald, findet, dass die Leute zu schnell den Notruf 112 wählen. Dies habe sich zuletzt während der Grippewelle gezeigt. Oft sei es kein Fall für den Notarzt, sondern einer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst gewesen, der unter der Nummer 116 117 zu erreichen ist. (rhi)
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