SV Mitterteich: Schultes, Lang (71. Stich), Göhlert, Männl, Keilwerth, Cavelius, Müller, Dürbeck, Watzlawik, Drechsler (60. Krassa), Dobras
SC Feucht: Dillinger, Ivic, Spielbuehler, König, Eckert, Gkenios (68. Fatalili), Uwadia, Nikopoulos (46. Schneider), Diesner (68. Wittmann), Wessner, Mandelkow
Tore: 0:1 (19.) Stephan König, 0:2 (28.) Athanasios Gkenios, 0:3 (31.) Nico Wessner, 1:3 (53.) Daniel Cavelius, 1:4 (60.) Athanasios Gkenios, 2:4 (83./Foulelfmeter) Manuel Dürbeck – SR: Felix Scharf – Zuschauer: 44
Begleitet von Blitz und Donner verabschiedete sich der SV Mitterteich (9./46) mit einer 2:4 (0:3)-Niederlage gegen den SC Feucht (3./73) in die förmlich herbeigesehnte Sommerpause. „Schade, dass es nicht zu einem für die Zuschauer versöhnlichen Abschied reichte“, lautete das erste Fazit von SV-Trainer Andreas Lang. „Aber unterm Strich lieferte meine Mannschaft mit dem frühzeitigen Klassenerhalt eine ordentliche Saison ab.“
Die Hoffnung, dass die Gäste es wie in einem „Freundschaftsspiel“ angehen lassen erfüllte sich für den SV-Coach nicht. Im Gegenteil: Von Beginn ließen sie Ball und Gegner laufen, drängten die Heimelf über die gesamten ersten 45 Minuten in die Defensive. Die erste gute Chance jedoch besaßen die Stiftländer, als nach einem Eckball ein Gästespieler das Leder von der Linie kratzte. Aber dann rollten die Offensivbemühungen der Mittelfranken. Ball- und passsicher erarbeiteten sie sich Chancen fast im Minutentakt. Bei den Gegentoren wurden sie von Stellungsfehlern der Hausherren kräftig unterstützt. Dankend nahmen die Gäste die Geschenke an und stellten schon bis zur Halbzeit mit einer verdienten 3:0-Führung die Weichen zum Sieg. Einen höheren Rückstand verhinderte Michael Schultes mit einer Glanzparade, einmal stand die Oberkante der Latte im Weg. Klar, dass Gästetrainer Rainer Zietsch mit dem Auftritt seiner Truppe im ersten Abschnitt einverstanden war. „Da haben wir hervorragend gespielt und unsere Möglichkeiten konsequent verwertet. Nach dem Wechsel ließ die Mannschaft die Zügel etwas lockerer.“
Nicht noch einmal „abschlachten“ wie gegen Selbitz wollten sich die Hausherren. Im zweiten Abschnitt gingen sie aggressiver in die Zweikämpfe und konnten die Partie offener gestalten. Eine herrliche Einzelleistung vollendete Daniel Cavelius mit einem eleganten Lupfer zum 1:3. Die Freude darüber währte genau acht Minuten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß stellte der zweifache Torschütze Athanasios Gkenios den alten Abstand wieder her. Einen an Tobias Müller verschuldeten Foulelfmeter verwandelte Manuel Dürbeck mit etwas Glück zum Endstand. Gästetorhüter Kai Dillinger war noch mit der Hand dran. Kurz vor Schluss kam dieser einen Schritt schneller vor Dürbeck an den Ball. SV-Trainer Andreas Lang attestierte seiner Truppe eine schwache erste Halbzeit. „Gerade auf der rechten Abwehrseite offenbarten wir große Probleme. Nach dem Wechsel meldete sich meine Mannschaft zurück. Die Gäste waren an diesem Tag einfach zu stark und clever. Aber meine Mannschaft durfte trotz der Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen.“












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