Tröbes. (gi) Unter großem Interesse der Bevölkerung startete am Pfingstmontag der mit Birken und bunten Bändern geschmückte Leiterwagen, gezogen von kräftigen Burschen der Ortschaft.
Die Hauptperson, der Pfingstschwanz befand sich darin versteckt in einem Sack und mit einer spitzen Nadel bewaffnet. Kam man ihm zu nahe oder wollte man ihn gar entlarven, machte er von seiner "Waffe" Gebrauch. Mit zünftiger Musik von Andreas Hofmeister auf seiner Steirischen ging es von Haus zu Haus: "Fahr ma den Pfingstschwanz um's Haus, schau'n drei Bauern zum Fenster raus" schallte es aus den Kehlen der Kinder und Jugendlichen, die um eine Gabe baten zugunsten der Missionsarbeit von Pater Ferdinand. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit und nachdem alle Häuser aufgesucht waren traf man sich im Gasthaus Bodensteiner, um das Geheimnis der Person im Sack zu lüften. Anton Eger aus Ragenwies hatte sich bereit erklärt sich für die gute Sache und den Spaß durch den Ort fahren zu lassen. Noch lange saßen die jungen Leute zusammen und feierten die alte Tradition des Pfingstschwanzfahrens.
Die Tröbeser Landjugend führte die alte Tradition des Pfingstschwanzfahrens fort und sammelte Geld für die Missionsarbeit von Pater Ferdinand im Kongo.
Bild: gi













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