17.02.2018 - 18:53 Uhr
Moosbach

Schwerer Unfall zwischen Eslarn und Putzenrieth 20-Jährige lebensgefährlich verletzt

Unfall auf der Staatsstraße 2155 zwischen Ödbraunetsrieth und Putzenrieth.  Auf schneebedeckter, spiegelglatter Fahrbahn ist am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr eine 20-Jährige lebensgefährlich verletzt worden. Drei weitere Personen kamen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser.

von Elisabeth DobmayerProfil

Ein 29-jähriger aus Weiden war mit einer 20-jährigen Beifahrerin in seinem Opel unterwegs in Richtung Eslarn. Wenige hundert Meter nach Ödbraunetsrieth schleuderte das Auto, drehte sich um die eigene Achse und krachte in einen entgegenkommenden Polo. Der VW war mit zwei Personen besetzt. 

Die Feuerwehr befreite die Personen mit einem Rettungsspreizer aus den Fahrzeugen. Die Notärzte Dr. Ernst Kirschsieper und Werner Duschner versorgten die Unfallopfer. Die Beifahrerin des Weideners zog sich laut ersten Erkenntnissen lebensgefährliche Verletzungen zu. Die 24-jährige Fahrerin im Polo und ihr 25-jähriger Begleiter erlitten genauso wie der Opelfahrer leichtere Verletzungen. Der Rettungsdienst lieferte sie in die Kliniken nach Amberg und Weiden ein. 

An den Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. Die Polizeibeamten aus Vohenstrauß nahmen die Unfallermittlungen auf. Auch ein Straßenmeister war im Einsatz. Die Straße blieb während der Unfallaufnahme gesperrt.

Die Feuerwehr leitete den Verkehr über Heumaden um. Nach ersten Meldungen der Polizeibeamten soll zur genauen Klärung des Unfallhergangs womöglich ein Gutachter hinzugezogen werden.

Im Einsatz

Rund 60 Feuerwehrkräfte, mehrere Notärzte und ein Großaufgebot an BRK-Rettungskräften aus Lohma, Weiden und Oberviechtach eilten an die Unfallstelle. Laura Roth und Stefan Hammerl von den Helfern vor Ort aus Eslarn waren als erste am Einsatzort und leisteten Erste Hilfe.

Der Einsatzleiter Rettungsdienst Stefan Diesenbacher koordinierte die BRK-Rettungskräfte,  während sich Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer mit den Kreisbrandmeistern Martin Weig und Thomas Kleber mit den zuständigen Kommandanten um die feuerwehrtechnischen Aufgaben kümmerte. Im Einsatz waren neben der Stützpunktwehr aus Vohenstrauß, die Feuerwehren aus Eslarn, Moosbach und Heumaden. Die Pleysteiner Feuerwehr wurde wieder abgezogen, um die Einsatzbereitschaft mit schwerem Rettungsgerät bei etwaigen weiteren Unfällen im östlichen Landkreis zu gewährleisten, informierte Rewitzer.

Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 80 musste aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse in Vohenstrauß landen und mit einem Fahrzeug zum Unfallort fahren.

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