Die notwendige Erneuerung von Wasser- und Kanalleitungen und die damit verbundene Wiederherstellung der Straßenoberflächen bildete im Frühjahr 2017 den Ausgangspunkt für eine Großbaustelle im Stadtzentrum. Seit rund zwei Wochen ist ein großes Etappenziel erreicht: Auf der Regensburger Straße kann der Verkehr wieder fließen. Bis auf Asphaltierungsarbeiten an der Abzweigung der Bahnhofstraße ist hier die Maßnahme schon abgeschlossen. Noch bis Juli muss hingegen die Mittelschulstraße bis zum Rotbühlring gesperrt bleiben, auf die sich die Bauarbeiter jetzt konzentrieren. Den Tätigkeiten im Straßenbereich gingen zwei bedeutende Begleitmaßnahmen voraus. Zunächst galt es, die im Eigentum der katholischen Kirche befindliche, aus dem 19. Jahrhundert stammende Friedhofsmauer mit einer rückwärtigen Verankerung zu stabilisieren und optisch zu verschönern. Zusätzlich musste auf der gegenüberliegenden Seite der steile Hang gesichert werden. Dort konnte nun bereits teilweise die Schalung für die notwendige Stützmauer aufgebaut werden. Wenn die 2,50 Meter hohe Betonmauer mit ihrer gestockten Oberfläche steht, kann das Gelände von hinten her wieder angeglichen werden.
Doch das wird noch dauern. Jetzt müssen erst einmal 194 Kubikmeter Beton fertig eingebaut werden. Nach Abschluss der noch laufenden Leitungsverlegungen, mit denen eine direkte Verbindung zum Wasserhochbehälter hergestellt wird, kann dann der Vollausbau der Straße beginnen. Sie bleibt in ihrer Breite unverändert bei 5,50 Meter, bekommt jedoch auf der Hangseite einen 1,50 Meter breiten Gehweg zugeordnet. Sowohl für den fließenden Verkehr als auch für die Fußgänger bringt das gesamte Paket wesentliche Verbesserungen mit sich. Auf Höhe des Leichenhauses entstehen neben der Fahrbahn acht Parkplätze.
Die Arbeiten verlaufen plangemäß. Davon überzeugte sich in dieser Woche auch Bürgermeister Armin Schärtl bei einem Ortstermin zusammen mit dem Bauleiter, den Repräsentanten der beiden beteiligten Ingenieur-Büros und Mitarbeitern aus der Bauabteilung im Rathaus.
Kostenmäßig landet das gesamte Projekt bei rund zwei Millionen Euro. Abzüglich von Zuschüssen bleiben etwa 1,5 Millionen Euro an der Kasse der Stadt Nabburg hängen. In der Rechnung enthalten ist auch die Sanierung der Friedhofsmauer, für deren Unterhalt die Kommune vereinbarungsgemäß aufkommen muss.















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