München
28.07.2020 - 16:45 Uhr

Aiwanger will Pflicht zum Insolvenzantrag länger aussetzen

Firmen, die von der Coronakrise betroffen sind, sollen mehr Zeit bekommen. Die Aussetzung der Pflicht zum Insolvenzantrag soll laut Hubert Aiwanger bis Mitte März verlängert werden.

Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern. Archivbild: Sven Hoppe/dpa
Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern.

(dpa/lby) Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will durch Corona in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen länger Zeit geben. Die aktuell noch bis September geltende Aussetzung der Pflicht zum Insolvenzantrag solle bis „in etwa März nächsten Jahres“ verlängert werden, sagte er am Dienstag in München nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. Das wünsche er sich als Wirtschaftsminister. Allerdings warnte Aiwanger auch: „Man wird das nicht ewig verlängern können, weil dann irgendwann zu viele nicht mehr zahlungsfähige Unternehmen auch gesunde Betriebe mit hinunterreißen.“

Insgesamt sehe er ein sehr gemischtes Bild der bayerischen Wirtschaft in der Coronakrise, sagte Aiwanger. Die Stimmung sei durchwachsen und sehr auf das „Prinzip Hoffnung“ ausgerichtet. Er hoffe, „dass wir gut aus dieser Nummer rauskommen“.

OnetzPlus
Weiden in der Oberpfalz09.06.2020
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.