10.10.2019 - 11:55 Uhr
Altendorf bei PressathOberpfalz

Pizzen für den guten Zweck

21 Hektoliter Getränke, 1750 Pizzen und über 400 Salate. Das Pizzafest in Altendorf nimmt neue Dimensionen an. Besonders erfreulich: Aus den Einnahmen landeten nun 10.500 Euro bei sozialen Projekten.

Das Altendorfer Pizzafest hat sich gelohnt, und zwar nicht nur kulinarisch: Ein Erlös von rund 10.500 Euro wurde erwirtschaftet, der an soziale Projekte in der Region gespendet wird. Vertreter der Einrichtungen kommen zusammen, um diese Spenden entgegen zu nehmen.
von Stefan NeidlProfil

Karlheinz Schraml und Carmen Plößner hatten einen freudigen Anlass, ins Feuerwehrhaus nach Altendorf zu laden: Die Einnahmen aus dem Pizzafest sollten gespendet werden. Acht gemeinnützig Organisationen waren dazu geladen. Die Kinderkrebshilfe Nord wurde gleich mit 4000 Euro bedacht, die Vorsitzender Herbert Putzer entgegennahm. Die Kinderkrebshilfe betreut derzeit 79 Familien mit Kinder, die an Krebs erkrankt sind.

Dominik Dworzak und Heidi Schnupfner nahmen für die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung für die Landkreise Neustadt/WN, Tirschenreuth und die Stadt Weiden (SAPV) 1750 Euro entgegen. Beate Spickenreuther bekam denselben Betrag für die Palliativstation der Kliniken Nordoberpfalz überreicht.

Für die Petö-Tagestätte in Erbendorf nahmen Sabine Arbter, für den Bunten Kreis Anja Schricker, für den Helfer vor Ort in Pressath Florian Eibl und Thomas Rauch, für die Caritas-Tagespflege-Arche in Grafenwöhr Robert Heldmann und für das Heilpädagogische Zentrum in Irchenrieth Annegret Eismann und Tim Sommer jeweils 600 Euro entgegen.

Zusätzlich waren auf dem Pizzafest Sparschweine aufgestellt worden, in das die Gäste Spenden nach Belieben einwerfen konnten. Schraml betonte aber, diese nicht geöffnet zu haben, so dass die Inhalte eine Überraschung für die Empfänger waren.

Er gab einen Überblick über den Umfang des Pizzafestes: An dem einen Tag wurden 1750 Pizzen verkauft, 21 Hektoliter Getränke ausgeschenkt und 400 Salate zubereitet. So konnte der Betrag von 10.500 Euro überhaupt erst erwirtschaftet werden. „Es ist toll was ein Haufen von 100 zusammengewürfelten Menschen erreichen kann. Das ganze Jahr über werde ich angesprochen, die Leute wieder fest einzuplanen, weil alle so gerne helfen“, berichtete Schraml stolz.

Einen besonderen Dank sprach er an seine Kollegin Carmen Plößner aus, die als Vorsitzende des Festausschusses die Organisation erst möglich macht. Viele Unternehmen aus der Umgebung unterstützen die Altendorfer seit Jahren und das zu günstigen Konditionen oder verlangen gar nichts. „Denn alle wissen: Der Erlös geht zu 100 Prozent an soziale Zwecke“, erklärt Schraml.

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