09.07.2019 - 18:02 Uhr
AltendorfOberpfalz

Abbiegen leichter gemacht

Lastwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge haben künftig in Fronhof ein besseres Durchkommen. Der Gemeinderat macht sich ein Bild von diversen Straßenbaumaßnahmen.

Die Gemeinderäte überzeugten sich von der Verbreitung der Straße im Kreuzungsbereich Willhofer/Siegelsdorfer Straße in Fronhof, die dem Schwerlastverkehr das problemlose Abbiegen ermöglicht.
von Udo WeißProfil

Die Besichtigung der Straßenbaumaßnahmen stand vor der Gemeinderatssitzung auf dem Programm. In Fronhof ging es zum Kreuzungsbereich Willhofer/Siegelsdorfer Straße beim Anwesen Schmidl. Die Gemeinderäte überzeugten sich von der Verbreiterung der Straße, wozu ein Grundstücksstreifen erworben wurde. Man hofft, dass dadurch das Abbiegen für den Schwerlast- und landwirtschaftlichen Verkehr keine Probleme mehr bereitet. Die Erneuerung des Dorfplatzes in Richtung Siegelsdorf empfanden die Räte mit der Asphaltschicht als sehr gelungen.

In Trossau beim Anwesen Gietl wurde nur ein großes Loch zugeteert. Viele Straßenschäden sind jedoch noch vorhanden. Wie Bürgermeister Georg Köppl erläuterte, hätte der Unterbau in dem gesamten Schadensbereich neu gemacht werden müssen, was eine Summe von 25 000 Euro verursacht hätte. Deshalb habe man darauf verzichtet. Angesichts des massiven Schadensbildes der Straße und der Tatsache, dass in Kürze der Festzug vorbeiführt, zeigten sich die Gemeinderäte darüber nicht gerade erfreut, sahen jedoch wegen der hohen Kosten keine Alternative. Schließlich wurde der Festplatz in Augenschein genommen, der durch einen kürzlich sanierten Feldweg gut erschlossen ist. Den Abschluss der Besichtigungstour bildete die sanierte Brücke in Richtung Unterkonhof.

Im Gemeindezentrum fand die Sitzung ihre Fortsetzung. In einem Tekturplan ging es um die Errichtung einer Stützmauer um ein Grundstück für ein Einfamilienhaus in Altendorf. Da Bürgermeister Köppl wegen Beteiligung ausgeschlossen war, übernahm Josef Feller den Tagesordnungspunkt. Die Einfriedung soll 50 Zentimeter von der Straße eingerückt und mit einer Natursteinmauer in Höhe von 80 Zentimeter gestaltet werden. Bis zur Terrasse wird das Gelände angeböscht. Der Bebauungsplan sieht einen Zaun von einem Meter Höhe vor, die Auffüllung von der Mauer bis zur Terrasse ist 20 Zentimeter höher. Nach längerer Diskussion gaben die Räte das Einvernehmen für die Stützmauer. Zum Neubau eines weiteren Einfamilienhauses in Altendorf war ein Beschluss nicht mehr notwendig. Die Bauleute reichten kurzfristig einen neuen, den Vorgaben des Bebauungsplans entsprechenden Plan ein.

Der Beschluss zur Erweiterung der Öffnungszeiten im Kindergarten St. Andreas bis 15 Uhr, der bereits in einer früheren Sitzung gefasst worden war, wurde in einer Satzungsänderung niedergelegt. Für die vier gemeindlichen Feuerwehren, die eine neue Ausrüstung erhalten sollen, sowie für 18 Schutzanzüge der Feuerwehr Altendorf lagen zwei Angebote vor. Die Gemeinderäte entschlossen sich für das Angebot der Firma Sturm Feuerschutz GmbH Regen (Angebotssumme 32 939 Euro).

Bürgermeister Köppl setzte das Gremium von einer Informationsveranstaltung für die Grundstückseigentümer zum neuen Baugebiet in Kenntnis, die am 24. Juli stattfindet. Die Staatsstraße Altendorf-Willhof ist seit 5. Juli wieder freigegeben. Am 9./10. Juli werden die Bankette an der Gemeindeverbindungsstraße Willhof-Schirmdorf-Trossau-Altendorf erneuert. Anfragen seitens der Räte bezogen sich auf die Stützpfosten der Sandgrube auf dem Spielplatz und die Buswartehäuschen. Diese sind fertig, für die Fundamente laufen die Angebote.

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