23.01.2020 - 15:33 Uhr
AltendorfOberpfalz

Acht Einsätze und zwei Ehrenzeichen

Acht Einsätze, Schutzanzüge für Jugend und Atemschutzträger sowie Gold und Silber in Form von Ehrenzeichen - die Feuerwehr Altendorf blickt auf 2019 zurück.

Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue geehrt. Das Bild zeigt (von links) Stefan Baumer, Kreisbrandrat Robert Heinfling, zweiten Kommandanten Georg Pamler, Kreisbrandmeister Josef Lingl, Kommandanten Peter Prey, Vorsitzenden Alfons Keilhammer, stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl, Tobias Dobler, Willi Salzl, Alois Prey, Johann Schlehuber, Heinz Pirzer, Reinhard Lischka, Zweiten Bürgermeister Markus Schiesl und Andreas Pamler.
von Autor MVSProfil

"Achtmal sind wir ausgerückt", schilderte Kommandant Peter Prey bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altendorf. "Zweimal wegen Bränden: Ein Pkw hatte am alten Feuerwehrhaus in Flammen gestanden und ein Traktor musste auf dem Feld gelöscht werden." Weitere sechsmal war die Sirene wegen technischer Hilfeleistungen (THL) ertönt, unter anderem für eine Wohnungsöffnung, verlorenem Schotter auf der Straße nach Willhof und einer Personensuche.

Den Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule in Regensburg haben Andreas Pamler und Stefan Baumer absolviert, an den Atemschutzgeräten wurden Simon Pamler und Max Dirschwigl fortgebildet. Die monatlichen Übungen immer am ersten Montag im Monat führten zu gutem Abschneiden beim Wissenstest. Kommandant Prey dankte explizit Helmut Kramer: "Er hat im Rahmen der 11-Monats-Ausbildung 30 Jahre lang herausragend gut die Erste Hilfe unterrichtet." Dass er seine Tätigkeit aus Altersgründen beenden würde, sei "verständlich, aber ein Verlust".

Vorsitzender Alfons Keilhammer resümierte Vereinsaktivitäten: Die 125-Jahr-Feierlichkeiten der befreundeten Nachbarfeuerwehren Dürnersdorf und Fronhof, das sommerliche Sonnwendfeuer an der Schwarzach, einen Stand beim Altendorfer Adventsmarkt, den vierten Platz beim Gemeindepokalschießen und die Mitgestaltung von Erntedank, Fronleichnam und Volkstrauertag.

Jugendwart Stefan Baumer bedankte sich für die Unterstützung bei der Jugendarbeit, insbesondere für die finanzielle Investition in Höhe von 1600 Euro in zwölf neue Spinde. Außerdem gab es von der Gemeinde 1800 Euro für neue Jugend-Schutzanzüge, Helme, Handschuhe und Überjacken. Die Jugend absolvierte neben den Übungen auch eine Funkübung und besichtigte die BRK-Rettungswache im ehemaligen Krankenhaus.

"Die Gemeinde hat heuer in neue Schutzanzüge für die Jugend und die Atemschutzträger insgesamt 18 000 Euro investiert", berichtete Zweiter Bürgermeister Markus Schiesl. Nach 19 Jahren sei das dringend notwendig geworden. Dass die alten nicht aussortiert, sondern gewaschen und "für Drecksarbeiten" weiter genutzt werden, lobte der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl. Das schon lang geplante neue Feuerwehrauto - ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 mit eigenem Wassertank - würde die Gemeindekasse mit 227 000 Euro belasten. "Ein höherer Zuschuss wäre wünschenswert", adressierte Schiesl an das Innenministerium.

Für die 150-Jahr-Feier der am 13. Juni 1971 gegründeten Wehr wurde das Jahr 2022 anvisiert - aus organisatorischen Gründen ein Jahr verspätet: "Aber das ist nicht schlimm, die 100-Jahr-Feier war sogar sechs Jahre später", scherzte Kassier Lothar Pickl nach Gründung des Festausschusses. Jugendwart Stefan Baumer nutzte die Gelegenheit zur Nachwuchswerbung. Die Übungen finden am ersten Montag im Monat statt. 2020 geht's am 3. Februar los, um 19 Uhr im Feuerwehrhaus.

Treue Mitglieder:

Für langjährige Mitgliedschaft im Verein ehrte die Feuerwehr zahlreiche Mitglieder: 70 Jahre:Willibald Salzl. 60 Jahre:Rudolf Rösner. 50 Jahre:Willi Lindhof, Heinz Pirzer, Reinhard Lischka, Anton Bücherl, Herbert Zitzmann, Johann Schlehuber. 40 Jahre:Herbert Bronold, Alois Prey, Gerhard Danner, Herbert Legl. 25 Jahre:Michael Kozlowski, Daniel Maierhofer, Tobias Dobler, Christian Legl. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Michael Kozlowski und Tobias Dobler das silberne Ehrenzeichen, Peter Prey bekam für 40 Jahre das goldene. Kreisbrandmeister Josef Lingl lobte bei der Übergabe:"Peter Prey gehört zu den zuverlässigsten und besten Kommandanten, die wir haben".

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