05.08.2019 - 11:08 Uhr
AltendorfOberpfalz

Gemeinsamkeit macht stark

Für die Größe einer Feuerwehr sind nicht alleine die Mitgliederzahlen und die Ausrüstung ein Maßstab: Entscheidend sind Kameradschaft und Gemeinsamkeit. In dieser Beziehung gehört die Feuerwehr Fronhof zu den ganz Großen.

Im herrlich geschmückten Festzelt zelebrierte BGR Pfarrer Hans Bauer den Festgottesdienst zum 125jährigen Jubiläum der Feuerwehr Fronhof.
von Richard BraunProfil

Im Festgottesdienst anlässlich des 125jährigen Jubiläums nahm BGR Pfarrer Hans Bauer diesen Gedanken auf und untermauerte ihn mit vielen Beispielen. Unter den Klängen der Musikkapelle "Vorwaidler" machten sich die Vereine und Bürger der Gemeinde Altendorf am frühen Sonntagmorgen auf den Weg zum Festgottesdienst im herrlich geschmückten Festzelt.

Gemeinschaftssinn

Trotz der anstrengenden zwei Tage, die bereits hinter der Feuerwehr lagen, wollte niemand beim Höhepunkt des Jubiläumsfestes fehlen. Mit dem Lied "I bin do" begrüßte der Lobpreischor "HoamaTakt" die vielen Gottesdienstbesucher. Den Gottesdienst feierte BGR Pfarrer Hans Bauer, ein gebürtiger Altendorfer, der bereits in den 60er Jahren als Ministrant Dienst am Altar der Schlosskapelle in Fronhof leistete. Am Beispiel dieser Kapelle, für deren Erhalt und Renovierung die Dorfgemeinschaft immer wieder gefordert wird, zeigte Pfarrer Hans Bauer den großen Gemeinschaftssinn auf, der in der Bevölkerung von Fronhof herrscht und der sich seit 125 Jahren in der Feuerwehr widerspiegelt.

"Die Hilfsbereitschaft ist ein Kennzeichen von Kameradschaft und Zusammenhalt", richtete der Prediger den Blick auf den Schutzpatron der Feuerwehr. "Jemand sieht einen Menschen in Not und setzt alle Hebel in Bewegung, diesem zu helfen. In einer solchen Situation läuft menschliche Gemeinschaft zur Höchstform auf", spannte der Geistliche die Brücke zum Dienst in der Feuerwehr. Für die Feuerwehrleute erbat er den Segen Gottes. In den Fürbitten trugen die Festdamen der Feuerwehr Fronhof ihre Anliegen vor Gott. Zum Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Hans Bauer die Fahnenbänder, welche die Erinnerung an dieses großartige Fest auch in vielen Jahren noch wachhalten sollen.

Applaus für "HoamaTakt"

In Versform dankte Schirmherr Bürgermeister Georg Köppl der Feuerwehr Fronhof. "Die Nächstenliebe ist euer höchstes Gut", stellte auch er den vorbildlichen Gemeinschaftsgeist der Fronhofer Wehrmänner heraus. Zum Dank heftete er ein Erinnerungsband an die Fahne des Jubelvereins. Diesem Beispiel folgten auch die Festleiter, die Festmutter Ramona Schmitzer, die Festdamen, der Patenverein die Feuerwehr Dürnersdorf und der Ehrenpatenverein aus Altendorf. Mit dem Lobpreis "Wie groß bis du" beendete der Chor "HoamaTakt" diesen Glanzpunkt der Jubeltage. Anhaltender Applaus war der verdiente Lohn für die gesangliche Leistung dieser jungen Leute.

Vorstand Peter Böckl dankte Bischöflich Geistlichen Rat Hans Bauer für den festlichen Gottesdienst und die beeindruckende Predigt, die den "guten Geist" in Fronhof so treffend wiedergab. Beim anschließenden Frühschoppen spielten die "Vorwaidler" zünftig auf und verkürzten so die Zeit bis zum Festzug am Nachmittag.

Schirmherr Bürgermeister Georg Köppl und die Festleiter Peter Böckl (links) und Alfons Schmitzer (rechts) führten den Kirchenzug an.
BGR Pfarrer Hans Bauer segnete die Erinnerungsbänder.
Festmutter Ramona Schmitzer heftete ein Erinnerungsband an die Fahne der Jubelwehr.
Der Festgottesdienst wurde vom Lobpreischor "HoamaTakt" musikalisch gestaltet.
Die Festdamen und alle Vereine der Gemeinde begleiteten die Jubelwehr beim Kirchenzug.
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