06.08.2019 - 12:52 Uhr
AltendorfOberpfalz

Ein Glanzpunkt in der Dorfgeschichte

90 Vereine und fünf Musikkapellen marschieren beim Festzug zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehr Fronhof mit: Ein unvergessliches Erlebnis für das Dorf im Murachtal.

von Richard BraunProfil

Nach zwei anstrengenden Tagen in bester Feierlaune fieberte das ganze Dorf dem Höhepunkt des Jubelfestes ihrer Feuerwehr entgegen: dem Festzug. Von Müdigkeit war keine Spur zu erkennen. Um die Mittagszeit, als aus allen Himmelsrichtungen die vielen Fahrzeuge das Festgelände ansteuerten, breitete sich leichte Nervosität bei den Verantwortlichen aus. Es kommt schließlich nur alle Jubeljahre einmal vor, dass so viele Gäste Fronhof besuchen. Doch Festleiter Alfons Schmitzer und Vorsitzender Peter Böckl hatten mit ihrem Team alles bestens vorbereitet. Ohne großes Durcheinander fand jeder Verein seinen Platz und pünktlich um 14 Uhr gaben Böllerschützen donnernd das Zeichen. Der Festzug setzte sich in Bewegung.

Mit der Sonne strahlten die Festleiter und Schirmherr Bürgermeister Georg Köppl an der Spitze des Zuges um die Wette. Er hatte sein Versprechen wahrgemacht und kein Tropfen Regen lief in das Festbier. Nach der Festkapelle "Vorwaidler" aus Zell hatte sich die gesamte Feuerwehrführungsspitze des Landkreises eingereiht. Wenn es auch noch so heiß ist, diese Männer sind wie immer vorbildlich gekleidet. Die Glanzpunkte jeden Festzuges setzen die vielen hübschen Festdamen. Immer wieder animierten sie die Besucher mit ihren Gesängen und verbreiteten beste Laune. Bei einem Feuerwehrfest dominiert naturgemäß das Blau der Feuerwehrleute. Doch gerade die anderen Vereine setzen einen vielbeachteten Farbtupfer. Besondere stach dabei der Gartenbauverein aus Altendorf heraus.

Das ganze Dorf hatte sich festlich herausgeputzt und überall spendeten die Gäste an den Straßenrändern den vorbeiziehenden Vereinen kräftig Applaus. Der Weg führte von Festzelt durch das Dorf bis zur neue Siedlung und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein hartes Stück Arbeit besonders für die Musikanten und Fahnenträger, denen der Schweiß in Strömen über den Rücken lief. Das war jede Erfrischung willkommen.

Zurück im Festzelt wurden die Gastvereine von den Ehrengästen, den Festdamen und der Jubelwehr mit donnerndem Applaus begrüßte. Jetzt kam die große Stunde der Fahnenträger. Festleiter Peter Böckl rief jeden Verein mit Namen auf und der Fahnenträger schwang unter Beifall der Gäste die Vereinsfahne durch das Festzelt. Als letzte zogen dann der Patenverein aus Dürnersdorf mit seinen Festdamen und der Jubelverein in die Festhalle. Jetzt übernahmen die "Vorwaidler" das musikalische Zepter und brachten nach wenigen Takten das Festzelt zum Brodeln. Auf Tischen und Bänken wurde kräftig geklatscht und gesungen.

Zum Festausklang waren noch einmal besonders die jungen Leute gefordert. Mit Party-Sound rockten die "Kasplattenrocker" das Festzelt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.