13.03.2020 - 17:22 Uhr
AltendorfOberpfalz

Glaube steht über Strukturdebatten

Anbetungsnächte haben großen Zulauf. Für Zentralpräses Pater Josef Schwemmer Zeichen eines gelebten Glaubens, der die Kirche weiterbringe als innerkirchliche Strukturdebatten.

Beim Konvent der MMC Altendorf wurden mehrere Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit sowie die aktiven Mitarbeiter geehrt. Unser Bild zeigt vorne von links Zentralpräses Pater Josef Schwemmer, Willi Salzl, Karl Plank, Agnes Haas und Obmann Hermann Haas. Dahinter Reinhold Dirschwigl und Andreas Schmid.
von Hermann HaasProfil

Der Konvent der Marianischen Männerkongregation ist ein besonders festlicher Jahrestag. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche durch Zentralpräses Pater Josef Schwemmer wurde das Treffen eingeleitet. Danach kamen die Sodalen im Pfarrheim zusammen. In der Predigt, wie auch bei der anschließenden gut besuchten Versammlung stand das Jahresthema "Ein Haus voll Glorie schauet" im Mittelpunkt der Ausführungen von Pater Josef Schwemmer. "Rückläufiger Kirchenbesuch, schwindendes Glaubenswissen und durch die Medien aufgebauschte Skandale, werfen momentan viel Schatten auf die Kirche", so Schwemmer.

Dennoch gebe es aber auch wieder viel Licht in der Kirche, stellte der Zentralpräses fest. Er zeigte hierzu zahlreiche Verdienste der Kirche in der heutigen Zeit auf. So erhebe der Papst seine Stimme gegen die moderne Sklaverei. Auch an der Entfaltung der Frauen sei die Kirche maßgeblich mit beteiligt. Der große Zulauf bei "Nightfever" und Anbetungsnächten zeige, dass die Menschen beten wollen. "Nicht innerchristliche Strukturdebatten bringen uns weiter, sondert rege gelebter Glaube" bekräftigte der Geistliche abschließend.

Obmann Hermann Haas berichtete über die Tätigkeiten der marianischen Vereinigung. Neben den kirchlichen Festen im Jahreskreis nahm der Verein auch an den Veranstaltungen des Dachverbandes in Cham teil. Leider musste man seit dem letzten Konvent neun Sodalen die letzte Ehre erweisen. Haas verwies dann auf den sehr hohen Altersdurchschnitt bei den Mitgliedern und verdeutlichte "Wir brauchen dringend neue und junge Männer in unseren Reihen". Er appellierte daher, im Familien- und Bekanntenkreis zu werben unter dem Motto "Jeder Sodale bringt ein neues Mitglied".

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