21.10.2019 - 17:50 Uhr
AltendorfOberpfalz

Das Handy bleibt weiter leise

Die Debatten zur flächendeckenden Mobilfunkversorgung nehmen im Gemeinderat immer groteskere Formen an. Eine zufriedenstellende Lösung ist erneut in weite Ferne gerückt.

Die Renovierung des Leichenhauses in Willhof geht seinem Ende entgegen. Als letzter Schritt wird die Außenanlage neu gestaltet.
von Richard BraunProfil

Die schlechte Mobilfunkversorgung im Gemeindegebiet ist seit Jahren ein Thema im Gemeinderat. Dabei wäre eine Lösung nach Darstellung der Räte einfach zu realisieren. Ein Mobilfunkmast am Kalvarienberg könnte eine ausreichende Versorgung sicherstellen. Zudem ist die notwendige Infrastruktur wie Strom, Telefonanbindung und Erschließungsstraße bereits vorhanden. Auch wäre von Seiten der Bevölkerung kein Widerstand zu erwarten. Vom Mobilfunkanbieter Telekom erhielt die Gemeinde nun die Mitteilung, dass die Mobilfunkversorgung durch die neuen Mobilfunkmasten bei Guteneck und Altfalter auch in der Gemeinde Altendorf gesichert sei. Lediglich bei Siegelsdorf und Oberkonhof sind weiße Flecken vorhanden. Diese könnten durch Teilnahme am Bayerischen Mobilfunkprogramm beseitigt werden.

Die Erfahrung der Bevölkerung ist aber eine ganz andere. Die Versorgung mit Mobilfunk ist am untersten Level. Vom Einsatz moderner Technik können die Bürger nur träumen. Der Gemeinderat will daher am Mobilfunkstandort Kalvarienberg festhalten. Ein Ortstermin mit MdB Karl Holmeier und der Telekom soll diesen Standort favorisieren. Bis dahin heißt es wieder einmal: Abwarten.

Das digitale Klassenzimmer soll jetzt auch in der Grundschule in Angriff genommen werden. Dazu muss allerdings erst eine entsprechende Grundausrüstung an Hardware angekauft werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 4373 Euro. Davon sind 2407 Euro durch die Förderung des Freistaates abgedeckt, den Rest übernimmt die Gemeindekasse. Die Ortenburger e.V. -Ehemalige, Freunde und Förderer des Ortenburg Gymnasiums Oberviechtach legte der Gemeinde eine Fördermitgliedschaft nahe. Diese wurde einstimmig abgelehnt.

Bürgermeister Georg Köppl unterrichtete den Gemeinderat über die positive Entwicklung von Kindergarten und Kinderkrippe. Alle Kinder der Gemeinde finden einen Platz in den Einrichtungen. Durch Gastkinder aus Nabburg ist die Auslastung auf 100 Prozent gestiegen. Auch dieses Jahr findet wieder ein Adventsmarkt in Altendorf statt. Der Termin wurde auf den 30. November und 1. Dezember gelegt. Der Bürgermeister gab weiterhin bekannt, dass die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag am 16. November um 16 Uhr beginnen. Des Weiteren wurden einige der alten und teils baufälligen Bushäuschen im Gemeindegebiet in den zurückliegenden Wochen erneuert. Im Friedhof Willhof müssen als letzter Schritt der Renovierung des Leichenhauses die Außenanlagen neu gestaltet werden. Der Auftrag ging zu einem Angebotspreis von 10 209 Euro an die Firma Kahl aus Götzendorf.

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat die Jahresrechnung 2018 geprüft und mit 1 825 056 im Verwaltungshaushalt und 1 037 365 Euro im Vermögenshaushalt festgestellt. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Die Entlastung wurde erteilt. Für die Kommunalwahl am 15. März 2020 musste der Gemeinderat einen Wahlleiter und seinen Stellvertreter benennen. Zum Wahlleiter wurde Bürgermeister Georg Köppl und und zu seinem Stellvertreter Dritter Bürgermeister Johann Braun berufen. Beide Mandatsträger stehen für eine erneute Kandidatur für ein kommunales Ehrenamt nicht mehr zur Verfügung.

Kindergarten und Kinderkrippe werden von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Die Anlage ist in den nächsten Monaten voll ausgelastet.
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